Arbeitslager und Organentnahmen in China

Anhörung im US-Kongress zum Thema Verfolgung von Falun Gong in China

Tang Yin / 26.12.2012

Der Kongress der Vereinigten Staaten und die Congressional Executive Commission on China hielten am 18. Dezember eine große Anhörung über das Thema Verfolgung von Falun Gong-Praktizierenden in China ab. Acht Augenzeugen haben ausgesagt. Während der Anhörung werden viele Hintergründe der 13 Jahre andauernden Verfolgung von Falun Gong durch die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) aufgedeckt, insbesondere den Organraub, ein schweres Verbrechen gegen die Menschlichkeit.

Chinas illegale Organtransplantationen

Rep. Christopher H. Smith -- Gastkommentar / 07.10.2012

In der Washington Times veröffentlichte der republikanische Kongressabgeordnete Christopher H. Smith am 18. September einen Kommentar zu dem in China vermuteten Organraub an lebenden Falun Gong-Praktizierenden. Mit seiner freundlichen Genehmigung veröffentlichen wir hier die Übersetzung.

Parteiausschluss von Bo Xilai heizt Diskussionen über Organraub an

Ying Hartmüller / 01.10.2012

Es sind alle Komponenten für einen typischen Hollywood-Thriller vorhanden. Ein mysteriöser Todesfall, eine attraktive Anwältin als Täterin, Spekulationen über Motive wie Liebe, Macht oder Geld und ein mächtiger Politiker, der seinen Einfluss rücksichtslos einsetzt. All das sind Teile der Geschichte um den Skandal von Bo Xilai, der die chinesische Öffentlichkeit in diesem Jahr erschütterte und weltweites Aufsehen erregt. Das ist aber noch nicht alles.

Chinesische Krankenhäuser fabrizieren und zerstören Organtransplantationsdokumente sowie andere Unte

Falun Dafa Informationszentrum / 30.05.08

Der Falun Dafa-Verein und die Minghui-Webseite riefen am 4. April 2006 die „Koalition zur Untersuchung der Verfolgung von Falun Gong“ ins Leben und fingen an, Beweise aus viele Quellen zu sammeln, die mit den Gräueltaten des Organraubs in China in Zusammenhang stehen. Nachfolgend werden einige kürzlich erhaltene Hinweise aufgeführt. Wir hoffen, dass die Menschen weiterhin mithelfen, die Wahrheit über die Funktionäre in Arbeitslagern, Gefängnissen und Krankenhäusern auf dem Festland China aufzudecken, welche bei der brutalen Verfolgung von Falun Gong-Praktizierenden heimlich zusammenarbeiten, damit wir die Verfolgung gemeinsam zu einem Ende bringen.

Ein Wächter, der zweimal miterlebte, wie lebenden Menschen Organe geraubt wurden

Minghui, Yanzhen / 19.05.06

Nachdem ich vor einigen Tagen einen Artikel auf der Minghui-Webseite las, der vom Organraub an Falun Gong-Praktizierenden im Konzentrationslager Sujiatun handelte, erinnerte ich mich an einige Geschehnisse, als ich noch gearbeitet hatte.

Zu gesund, um zu leben?

Peter Sturm / 01.04.07

China ist an der Weltspitze - unter anderem auch bei „Hinrichtungen“. Über die genaue Zahl der vollstreckten Todesurteile streiten Pekinger Regierung und Menschenrechts-Organisationen. Aber selbst wenn man die höchste kolportierte Zahl annimmt, tut sich in einer Hinsicht eine Differenz auf, die einen den Schauer des Entsetzens den Rücken hinunterjagt.
China hat vor einiger Zeit zugegeben, dass Hingerichteten Organe entnommen wurden. Auf diese Weise, so die offizielle Lesart, könnten die Verbrecher sogar noch etwas für die Allgemeinheit tun. Außerdem sei „nach Möglichkeit“ das Einverständnis des Todeskandidaten eingeholt worden. Wie auch immer man sich das vorstellen mag, auch ein zum Tode Verurteilter hat nur zwei Nieren, eine Leber und so weiter.

Verdächtige Quellen transplantierter Organe in China

Minghui / 22.01.07

Verdächtige Quellen transplantierter Organe in China enthüllen ein, von der kommunistischen Partei aufgebautes, nationales Verbrechen

Nachdem am 8. März 2006 die Verbrechen des Organraubs an lebenden Falun Gong-Praktizierenden durch die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) ans Licht gebracht wurden, verurteilten viele Menschen diese bösartigen Taten in China. Spontan bildeten sich unabhängige Gruppen, die diese Angelegenheit untersuchen wollten.

In diesem Artikel werden Daten aufgeführt, die von chinesischen Regierungsorganisationen veröffentlicht wurden. Sie wurden während der Untersuchung von Menschen aus allen Gesellschaftsschichten, von der Weltorganisation zur Verfolgung von Falun Gong (WOIPFG) und von unabhängigen Untersuchungsgruppen zusammengetragen. Sie verdeutlichen den höchst verdächtigen Ursprung von Organtransplantationen in China. Bis zum heutigen Tag ist die logischste Erklärung dafür die, dass das kommunistische Regime eine lebende Organbank unterhält, die aller Wahrscheinlichkeit nach aus zahlreichen eingekerkerten Falun Gong-Praktizierenden besteht, deren Organe je nach Nachfrage entnommen werden.

Konzentrationslager für Falun Gong in China

Epoch Times Deutschland / 02.04.06

Sujiatun ist nur eins davon
Ein weiterer Zeuge im Fall Sujiatun sagt aus

[Anmerkung der Redaktion: Nachdem die ersten zwei Zeugen die Sujiatun-Gräueltaten enthüllt haben, tritt nun ein weiterer Zeuge an die Öffentlichkeit, der sich als ehemaliger Militärarzt der Shenyang Militär-Zone in Shenyang, Provinz Liaoning, VR China, identifiziert. Die Neue Epoche hat lediglich Überschriften hinzugefügt. Die Neue Epoche möchte noch mehr Menschen dazu ermutigen, ihr Informationen über das KZ Sujiatun oder andere ähnliche Einrichtungen zukommen zu lassen, in denen Falun Gong-Praktizierende in Haft sind. Die Neue Epoche wird mit diesen Informationen diskret verfahren und die persönliche Sicherheit der Betroffenen wahren.]

„Ich bin ein ehemaliger Militärarzt in der Logistik-Abteilung der Armee in der Militärzone Shenyang. Aus Sicherheitsgründen kann ich zur Zeit meine Identität nicht preisgeben. Die Berichte, die außerhalb Chinas über das Konzentrationslager Sujiatun und die darin inhaftierten Falun Gong-Praktizierenden veröffentlicht werden, entsprechen der Wahrheit, es gibt lediglich in den Details einige Unterschiede. Das sogenannte unterirdische Konzentrationslager Sujiatun existiert wirklich. Organentnahmen sind dort Routine. Es ist dort auch üblich, dass die Toten und sogar Lebende verbrannt werden.“

Organentnahme an Lebenden

Dr. Wenyi Wang / 25.04.06

“Ich habe dann die Gedanken, die in meinem Herzen waren, ausgesprochen.“

Dr. Wenyi Wang, eine Reporterin der Epoch Times, wurde am 20. April beim Besuch des chinesischen Präsidenten Hu Jintao bei seinem US Amtskollegen George Bush abgeführt und verhaftet. Sie hatte zuvor von der Pressetribüne laut gerufen: „KPC verheimlicht ihr Verbrechen Organe von Falun Gong Praktizierende bei lebendigem Leibe in Arbeitslagern zu entnehmen“, „Präsident Bush, lassen Sie ihn damit aufhören, Falun Gong zu verfolgen!“ und „Hu Jintao, Deine Tage sind gezählt“. Dr. Wang ist mittlerweile wieder auf freiem Fuß, ein Gerichtsverfahren ist für den 3. Mai angesetzt.

Es war eine persönliche Aktion von Dr. Wenyi Wang, von der sich die Epoch Times Gruppe distanzierte und eine Entschuldigung veröffentlichte. Allerdings wurde Dr. Wenyi Wang zum Teil bei darauf folgenden Interviews mit anderen Medien gehindert, darüber zu sprechen, warum sie wirklich die Zwischenrufe gemacht hat. Im Folgenden ihre Stellungnahme vom 23. April 2006:

Konzentrationslager und Organhandel in China aufgedeckt

Dr. An Qingrui / 16.03.06

Eine der dunkelsten Ecken der Menschheit
Organhandel als Ressource und Devisenbringer

„Der Häftling stirbt bei der Exekution nicht, denn die Henker wissen ja schon vorher, von welchen Häftlingen die Organe bereits ans Krankenhaus verkauft wurden. Voraussetzung für brauchbare Organe ist, dass die angeschossenen Häftlinge noch am Leben sind, wenn sie in die Ambulanz zur Organentnahme geschleppt werden. Organe eines toten Körpers sterben zu schnell ab, wenn das Blut in den Adern stockt und sind dann nicht mehr zu gebrauchen, denn auch die Organentnahme kostet wertvolle Zeit“, so die Erklärung von Hong Yuan, einem Arzt, der früher in Shenyang in der Provinz Liaoning im Nordosten Chinas an einem Krankenhaus tätig war. Anfang März war er in Sydney Zuhörer bei einem Seminar über die Neun Kommentare über die Kommunistische Partei, die auch in der Neuen Epoche veröffentlicht sind. Nach dem Seminar erzählte er einem Journalisten:„Wenn ihre Körper geöffnet und die Organe entnommen werden, bluten die Körper noch. Normalerweise kommen die Familiemitglieder der erschossenen Häftlinge, um ihre Leichname entgegen zu nehmen. Doch wenn Organe entnommen wurden, wird nach der Verbrennung der Leichname den Familienangehörigen nur die Asche übergeben.“

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