|
CIPFG / 04.08
Der CIPFG (Coalition to Investigate the Persecution of Falun Gong in China) gehören 350 internationale Menschenrechtsorganisationen, Politiker, Juristen, Ärzte, Journalisten und einfache Bürger an. Ihr Ziel ist es, den von der KPCh (Kommunistische Partei China) verübten Organraub an lebenden Menschen zu beenden, diese Verbrechen aufzudecken und die Täter vor Gericht zu bringen.
Der Präsident der CIPFG, Sektion Australien, ist Andrew Bartlett, Mitglied des australischen Parlaments. Die Präsidentin der CIPFG, Sektion Europa, ist Baronin Caroline Cox, Mitglied im House of Lords in Großbritannien. Der Präsident der CIPFG, Sektion Asien, ist Lai Ching-te, Arzt aus Taiwan. Der Präsident der CIPFG, Sektion USA-Kanada, ist Clive Ansley, Rechtsanwalt, China Experte, China Country Monitor of Lawyers Rights Watch Canada.
Die CIPFG bekundete bei einer gemeinsamen Erklärung am 30. Mai 2007, dass Olympische Spiele und Verbrechen gegen die Menschlichkeit in China nicht nebeneinander existieren dürfen. Sie forderte die Kommunistische Partei Chinas auf, die Verfolgung von Falun Gong-Praktizierenden sofort zu beenden, Unterstützer wie z.B. die Anwälte Gao Zhisheng und Li Hong freizulassen und eine unabhängige Untersuchung in Gefängnissen und Arbeitslagern zuzulassen. Weiter hieß es in dieser Erklärung, falls die chinesische Regierung diesen drei Forderungen bis zum 8. August 2007 nicht nachgekommen sei, werde die CIPFG mit zahlreichen Aktionen weltweit zum Boykott der Olympischen Spiele in Peking aufrufen.
Das Motto der Aktion lautet: „Die Olympischen Spiele und Verbrechen gegen die Menschlichkeit dürfen in China nicht nebeneinander existieren.“
170 Städte in 40 Ländern erklärten bereits ihre Teilnahme.
In Athen wurde der globale Fackellauf für Menschenrechte am 9. August 2007 mit einer feierlichen Eröffnungszeremonie gestartet. Von Athen ging er mit großer Resonanz weiter nach Berlin (18. August), München (25. August), Prag, Wien, Genf, Paris, Brüssel usw. Er verlief durch 19 Länder in Europa, reiste dann nach Australien, Neuseeland, Südafrika, Israel. Die Fackel kam Anfang März in Südamerika an und reiste Ende März weiter in die Vereinigten Staaten. Sie wird Anfang Mai in Kanada ankommen und Ende Mai wird sie Taiwan und Hongkong erreichen. Bis jetzt machte der Fackellauf bereits in 100 Städten in 28 Ländern Station.
In Berlin trug Frau Prof. Ines Geipel, vormals Leichtathletin in der DDR, die Fackel. Der ehemalige tschechische Präsident Vaclav Havel erklärte seine Solidarität und der Bürgermeister von Genf, Patrice Mugny empfing den Fackellauf persönlich. In London hielt Edward McMillan-Scott, Vizepräsident des Europäischen Parlaments, eine Pressekonferenz ab und entzündete die Menschenrechtsfackel.
Bischof John Parkes in Australien nahm am Menschenrechtsfackellauf teil. Bei der Zeremonie des Fackellaufs in Israel unterschrieben mehrere Religionsführer eine Petition, in der die KPCh aufgefordert wurde, sofort ihre Gräueltaten gegen die Menschlichkeit zu beenden. Die Ehefrau des indonesische Präsidenten Riau begrüßte die Ankunft der Menschenrechtsfackel in Batam. In jeder Stadt setzten Sportler, Politiker und Künstler durch ihre Teilnahme ein Zeichen gegen den Völkermord in China.
Am 5. April 2008 wurde die Menschenrechtfackel in San Fransisco mit der Versammlung von einigen Hunderten von Politikern und Unterstützern empfangen. Der Stadtrat verabschiedete eine Resolution zur Unterstützung des Fackellaufs für Menschenrechte und des Tibet-Fackellaufs und zur Ablehnung der Olympiafackel der KPCh.
Am 9. April empfingen fünf US-Abgeordnete des Parlaments die Menschenrechtsfackel. Sie unterschrieben die Millionen-Unterschriften-Petition zur Beendigung der Verfolgung von Falun Gong, die seit 1. Januar 2008 weltweit im Umlauf ist.
Der Kampagne der „Menschenrechtsfackel” beitreten und in China übergeben
Die CIPFG initiierte die “Menschenrechtsfackel” mit dem Ziel, die dunkle Menschenrechtsgeschichte unter der Herrschaft der Kommunistischen Partei Chinas aufzudecken. Dies geschieht aufgrund des starken Wunsches der Menschen in China, wobei im ganzen Land die Forderung nach Menschenrechten und der Widerstand gegen die Tyrannei des Regimes den Höhepunkt erreicht hat. Gleichzeitig wird das chinesische Volk seine Stimme „für Menschenrechte und gegen die Olympischen Spiele” an die internationale Staatengemeinschaft richten.
Ende März veröffentlichte die CIPFG mit 44 anderen Organisationen eine gemeinsame Erklärung „Dieselbe Welt, dieselben Menschenrechte“, um die Menschenrechtsfackel in China zu übergeben. Am 23. März fand in Hongkong eine große Kundgebung zur Übergabe der Menschenrechtsfackel in China statt.
Seit der Übergabe der Menschenrechtsfackel in China startete die Aktion in vielen Städten. Das Logo ist in vielen Orten in der Öffentlichkeit zu sehen. Viele Menschen schrieben ihre Erklärungen an die CIPFG zur Unterstützung dieser Aktion.
www.humanrightstorch.org/german/ |