Schießbefehl am Mount Everest
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rls/ AP/ Epoch Times Deutschland / 20.04.08
Nepal will antichinesische Proteste am Mount Everest verhindern
Nach Meldungen von Associated Press will Nepal zur Verhinderung von tibetischen Protesten während des Olympischen Fackellaufs am Mount Everest Sicherheitskräfte stationieren. Sie haben den Befehl, heißt es weiter, nötigenfalls zu schießen, wie der Sprecher des nepalesischen Innenministeriums am Sonntag sagte. 25 Soldaten und Polizisten hielten sich bereits in mehreren Lagern auf dem Berg auf, weitere Einsatzkräfte könnten folgen. Chinesische Bergsteiger wollen die Olympische Fackel Anfang Mai auf den Mount Everest tragen. Der Berg liegt an der Grenze von Nepal und China. Ministeriumssprecher Modraj Dotel sagte, sein Land könne keine Proteste gegen China zulassen.
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Mount Everest - der höchste Berg der Welt und heiliger Berg der Tibeter. (skeiwoker/Pixelio.de)
Nicht nur für die Tibeter oder für Buddhisten sind die Berge heilig, sie bezeichnen sie als den Sitz der Götter. Bergsteigerlegende Reinhold Messner hat China für dessen Plan kritisiert, das Olympische Feuer auf den Mount Everest zu tragen.
Messner befürwortete die Proteste im Umfeld des Fackellaufes. China habe sich „selbst eingebrockt, dass der Fackellauf zum Protestmarsch für Tibet“ geworden sei, sagte er laut "Frankfurter Rundschau". Der Westen dürfe nicht zulassen, dass „ein Volk niedergeknüppelt wird“, forderte er. „Die tibetische Kultur ist ein wesentlicher Teil des menschlichen Erbes, sie darf nicht untergehen.“
Am 8. Mai vor 30 Jahren hatten Messner und der Bergsteiger Peter Habeler als erste Menschen den Mount Everest ohne zusätzlichen Sauerstoff bestiegen.
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