Desmond Tutu spricht für Olympia-Boykott

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AP / 04.04.08

Köln -- Der südafrikanische Friedensnobelpreisträger Desmond Tutu hat sich für einen Boykott der Olympischen Spiele in Peking ausgesprochen, falls China seine Politik nicht ändere. Tutu befürwortete im ARD-Magazin "Monitor" einen "totalen Boykott" der Spiele, wenn China in Fragen der Menschenrechte und des Tibet-Konflikts "unnachgiebig bleibt". Das berichtete der Westdeutsche Rundfunk am Donnerstag.

"Lassen Sie mich sagen, wir in Südafrika sind das Beispiel, wie wirksam so ein Sportboykott sein kann", sagte Tutu, der als Erzbischof gegen die Apartheid in Südafrika gekämpft hatte. "Dass wir keine Apartheid mehr in Südafrika haben, hat auch damit zu tun, dass sich die Welt einst mit uns zusammenschloss und die damalige südafrikanische Regierung ächtete."

 
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