Verdächtige Quellen transplantierter Organe in China

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Minghui / 22.01.07

Verdächtige Quellen transplantierter Organe in China enthüllen ein, von der kommunistischen Partei aufgebautes, nationales Verbrechen

Nachdem am 8. März 2006 die Verbrechen des Organraubs an lebenden Falun Gong-Praktizierenden durch die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) ans Licht gebracht wurden, verurteilten viele Menschen diese bösartigen Taten in China. Spontan bildeten sich unabhängige Gruppen, die diese Angelegenheit untersuchen wollten.

In diesem Artikel werden Daten aufgeführt, die von chinesischen Regierungsorganisationen veröffentlicht wurden. Sie wurden während der Untersuchung von Menschen aus allen Gesellschaftsschichten, von der Weltorganisation zur Verfolgung von Falun Gong (WOIPFG) und von unabhängigen Untersuchungsgruppen zusammengetragen. Sie verdeutlichen den höchst verdächtigen Ursprung von Organtransplantationen in China. Bis zum heutigen Tag ist die logischste Erklärung dafür die, dass das kommunistische Regime eine lebende Organbank unterhält, die aller Wahrscheinlichkeit nach aus zahlreichen eingekerkerten Falun Gong-Praktizierenden besteht, deren Organe je nach Nachfrage entnommen werden.

1. Die Zahl der transplantierten Organe in China war in den vergangenen Jahren extrem hoch

(1) Nach unvollständigen Schätzungen durch die chinesische Medizinervereinigung wurden bis 2003 in China mehr als 55.000 Organtransplantationen (davon mehr als 50.000 Nierentransplantationen) durchgeführt. Gegenwärtig sind es pro Jahr 5.000 Transplantationen. Im Jahr 2001 führten 106 registrierte Einrichtungen 5.561 Nierentransplantationen durch. Im Jahr 2004 wurden mehr als 7.000 Nieren transplantiert und nur einige hundert davon wurden von Angehörigen gespendet, was 4 Prozent aller Transplantationen ausmacht.

In den Jahren 1991 bis 1998 wurden nur 78 Lebertransplantationen ausgeführt. Diese Zahl stieg seit damals rapide an: 118 Lebertransplantation gab es im Jahr 1999, 254 im Jahr 2000, 486 im Jahr 2001, 996 im Jahr 2002 und mehr als 1.300 im Jahr 2003.

(2) Laut Statistiken, die vom chinesischen Gesundheitsministerium veröffentlicht wurden, wurden zwischen 1993 und 2005 59.540 Nieren, 6.125 Lebern und 248 Herzen transplantiert und die Zahlen übertrafen jedes Jahr die vom Vorjahr. Allein im Jahr 2005 wurden mehr als 2.700 Lebertransplantationen und fast 6.000 Nierentransplantationen durchgeführt. Insgesamt näherte sich die Zahl der Transplantationen im Jahr 2006 der 10.000er Marke, wenn man Knochenmarkstransplantationen, Augenhornhauttransplantationen und andere Transplantationen hinzunimmt.

(3) Der stellvertretende Gesundheitsminister Huang Jiefu verkündete bei einem Diskussionsforum, dass derzeit 500 Krankenhäuser im Festland China Lebertransplantationen anbieten. Jährlich werden ungefähr 3.500 Lebertransplantationen durchgeführt. Insiderinformationen zufolge ist jedoch die tatsächliche Zahl mindestens dreimal so hoch wie die offizielle Zahl. Nach 1999 stieg die Anzahl der Lebertransplantationen im gesamten Land drastisch an.

(4) Gute Beweise liefern auch die Untersuchungen unabhängiger Dritter. David Kilgour, ehemaliger kanadischer Staatssekretär für den Asien- und Pazifikraum, und der bekannte Menschenrechtsanwalt David Matas verkündeten am 8. Mai 2006, dass sie eine unabhängige Untersuchung durchführen werden. Sie wiesen in ihrem am 6. Juli 2006 veröffentlichten Bericht darauf hin, „dass die Herkunft von 41.500 Transplantaten für die Sechs-Jahres-Periode von 2000 bis 2005 ungeklärt bleibt“.* Das kommunistische Regime begann 1999, Falun Gong zu verfolgen. Seitdem hat sich die Zahl der Organtransplantationen zwischen 2000 und 2005 verglichen mit den fünf Jahren vor 1999 auf die schockierende Zahl von 60.000 Transplantationen mehr als verdreifacht. Nicht alle diese Organe stammten von freiwilligen Spendern. In dem Bericht heißt es, dass die Antwort dafür der Organraub an lebenden Falun Gong-Praktizierenden sein muss.

(5) Die oben aufgeführten Statistiken repräsentieren nur eine unvollständige und vorsichtige Schätzung. Die tatsächliche Zahl der Transplantationen übersteigt bei weitem die oben aufgeführten Zahlen. Obwohl das kommunistische Regime Chinas zu internationalen Untersuchungen „einlud“, verweigerten die chinesischen Konsulate wiederholt die Ausstellung von Visa an unabhängige Ermittler, die eine wirklich unabhängige Untersuchung vor Ort in China durchführen wollten.

Beispiele einer großen Anzahl von Organtransplantationen

(1) Organtransplantationen treten in China serienweise auf

Kostenlose Leber- und Nierentransplantationen im Krankenhaus von Hunan

Am 28. April 2006 wurde in den „Xiaoxiang Morgennachrichten“ in der Provinz Hunan ein Artikel mit dem Titel „20 kostenlose Organtransplantationen“ veröffentlicht. Patienten, die diese Leistung entgegennehmen wollten, sollten eine Hotline-Nummer anrufen, um ihren Namen registrieren zu lassen. Es war zu erfahren, dass das gleiche Krankenhaus diese Information auch in den „Changsha Abendnachrichten“, dem „Hunan Wirtschafts-TV“ und in anderen Medien veröffentlichte.

Bei diesem Artikel runzelte man die Stirn und hegte gleichzeitig auch Verdacht. In einer Gesellschaft, in der es schwierig ist, eine kostenlose Mahlzeit zu bekommen, geschweige denn eine kostenlose Unterkunft, kann man beim Volkskrankenhaus der Provinz Hunan kostenlose menschliche Leber- und Nierentransplantationen bekommen. Woher stammen diese Organe?

Das Orientalische Organtransplantationszentrum (OOTC) in der Stadt Tinajin führte an einem Tag 24 Leber- und Nierentransplantationen durch

Laut chinesischen Medien führte Shen Zhongyang, Direktor des Orientalischen Organtransplantationszentrums (OOTC) und Leiter des Forschungsinstituts für Lebertransplantationen am Allgemeinen Krankenhaus der Volksbefreiungsarmee, in mehreren Jahren vor Oktober 2000 insgesamt 80 Lebertransplantationen durch. Im Jahr 2001 operierte er jedoch 109 Lebertransplantationen und 80 Nierentransplantationen. Am 17. März 2005 vollführte Shen Zhongyang seine 1.600ste Lebertransplantation, weltweit eine Spitzenzahl. Daraus ist erkennbar, dass Shen Zhongyang in vier Jahren und fünf Monaten 1.520 Lebertransplantationen durchgeführt hat, was durchschnittlich fast eine Transplantation pro Tag ist. Allein im Jahr 2005 fanden im OOTC 647 orthotopische Lebertransplantationen, 436 Nierentransplantationen, 21 kombinierte Leber-Nierentransplantationen und zwei kombinierte Bauchspeicheldrüse-Nierentransplantationen statt, die „zahlreiche Rekorde im militärischen Bereich und im Land einstellten“. Durchschnittlich wurden 3,3 Transplantationen pro Tag durchgeführt. Diese weltweite Führungsposition ist nicht möglich ohne eine große lebende Organbank. Shen Zhongyang erklärte während eines Presseinterviews am 30. Dezember 2005, dass in einem Zeitraum von zwei Wochen zwischen dem 16. und 30. Dezember 53 Lebertransplantationen durchgeführt wurden. Die Familie eines Patienten enthüllte, dass im OOTC an einem Tag einmal 24 Leber- und Nierentransplantationen stattfanden, was bedeutet, dass Organe jederzeit erhältlich sind und serienweise geliefert wurden.

Schockierende Anzahl an Transplantationen in Militär- und Polizeikrankenhäusern

Einer Untersuchung zufolge fanden in den meisten der mehr als 150 Militärkrankenhäusern Chinas Organtransplantationen statt. Die Webseiten der Krankenhäuser weisen auf eine schockierende Anzahl von Transplantationen in diesen Krankenhäusern hin. Es folgen einige Beispiele:

Das Changzheng Krankenhaus der zweiten militärisch-medizinischen Universität ist ein Aushängeschild. Diese Einrichtung ist führend bei Organtransplantationen im Militärbereich. Die veröffentlichten Zahlen weisen auf 2.800 durchgeführte Nierentransplantationen und ungefähr 300 Lebertransplantationen in diesem Krankenhaus hin. Zwischen dem 22. und 30. April 2005 wurden innerhalb von 9 Tagen 16 Lebertransplantationen sowie 15 Nierentransplantationen ausgeführt. Auf der Webseite des Krankenhauses rühmt man sich, einen „neuen Rekord bei der Durchführung einer großen Anzahl von Transplantationen in einem speziell gesetzten Zeitrahmen“ aufgestellt zu haben.

Die Webseite des Organtransplantationszentrums am Institut Nr. 2 des Allgemeinen Krankenhauses der Volksbefreiungsarmee stellt den Direktor Shi Bingyi vor, der 1.200 Nierentransplantationen, 1.111 Lebertransplantationen, zwei Herztransplantationen, zwei kombinierte Bauchspeicheldrüse-Nierentransplantationen, zwei kombinierte Leber-Nierentransplantationen und fünf Stammzellentransplantationen geleistet hat.

Die Allgemeine Logistische Behörde stimmte im Jahr 2005 zu, dass das Chirurgische Krankenhaus Südwest Hepato-Biliary, das der dritten militärisch-medizinischen Universität in der Stadt Chingqing unterstellt ist, ein Lebertransplantationszentrum für die Volksbefreiungsarmee wurde. Das Krankenhaus fing im Jahr 1999 zum ersten Mal mit Lebertransplantationen an. Jedes Jahr kommen 3.000 Patienten mit diagnostizierten Leber-, Gallenblasen- oder Bauchspeicheldrüsenerkrankungen dorthin und es werden mehr als 2.400 Transplantationen pro Jahr durchgeführt.

„Herausragende“ Leistungen bei Organtransplantationen in der Stadt Zhengzhou, Provinz Henan

Laut einem Bericht des Henan Zeitungsnetzwerk-Zentrums vom 19. April 2006 beschrieb Zhang Shuijun, Präsident der Organtransplantationsgesellschaft der Provinz Henan und Vizepräsident des der Universität Zhenzhou unterstellten Krankenhauses Nr. 1, die gegenwärtige Lage bei den Organtransplantationen in der Provinz als „überall blühend“.

Folgende Informationen kann man auf den Webseiten verschiedener Organtransplantationszentren in der Stadt Zhenzhou, Provinz Henan, finden:

Zhongyuan Kooperationszentrum für Nierentransplantationen im Zentralkrankenhaus der Stadt Zhengzhou:

(Diese Anzeige erschien um den 1. Mai 2004) „Unser Zentrum führte am 1. Mai-Feiertag 14 Nierentransplantationen aus. Wir haben seit kurzem eine große Lieferung Nieren und warten auf Anfragen von Patienten“. „Cai Xianan, Direktor des Kooperationszentrums für Transplantationen, hat persönlich mehr als 800 Nierentransplantationen mit einer 100-prozentigen Erfolgsquote geleitet oder sich daran beteiligt.“

Zhongnan Kooperationszentrum für Nierentransplantationen im dritten Krankenhaus der Stadt Zhengzhou:

„In den letzten paar Jahren führte unser Zentrum mehr als 100 Nierentransplantationen pro Jahr durch.“

Huazhong Kooperationszentrum für Organtransplantationen im fünften Krankenhaus der Stadt Zhengzhou:

„2005 war für unser Zentrum ein erfolgreiches Jahr, nicht nur, weil wir zu Beginn des Jahres drei Lebertransplantationen in Serie abschlossen, sondern auch, weil wir einen Rekord aufstellten, indem wir neun Transplantationen an einem einzigen Tag schafften und 120 Nierentransplantationen in einem Jahr...“

Nierentransplantationszentrum der Stadt Zhengzhou im siebten Krankenhaus von Zhengzhou:

„Wir konnten im Jahr 2003 114 Nierentransplantationen abschließen. Wir führten im Januar 2004 erfolgreich 28 Nierentransplantationen durch und legten somit einen soliden Grundstein in die Richtung unseres Ziels, im Jahr 2004 150 Nierentransplantationen zu bewerkstelligen. ... In den vergangenen Jahren haben wir jährlich mehr als 100 Nierentransplantationen mit 100-prozentigem Erfolg durchgeführt.“

Huazhong Nierentransplantationszentrum des Chinesischen Militärs im Krankenhaus 460 der Volksbefreiungsarmee (Anschrift: Nr. 10 Huzhu Straße, Stadt Zhenzhou, Provinz Henan):

„Seit drei Jahren in Folge hat unser Zentrum pro Jahr mehr als 100 Nierentransplantationen abgeleistet.“ „103 Nierentransplantationen wurden im Jahr 2002 durchgeführt.“ „ ... viele Patienten aus der ganzen Welt nahmen kürzlich wegen Nierentransplantationen über verschiedene Wege mit uns Kontakt auf. Hiermit möchten wir versichern, dass wir eine große Menge Nieren zur Verfügung haben und Sie gerne zu einer aktuellen Diagnose und Behandlung willkommen heißen.“

Kürzlich machte das fünfte Krankenhaus der Stadt Zhengzhou wieder Schlagzeilen: „...während es den Augenbanken in ganz China an Augen mangelt, warten in der Augenklinik des fünften Krankenhauses von Zhengzhou 38 Augäpfel auf neue Besitzer.“ (berichtet in der Ausgabe vom 26. Oktober 2006 der Tageszeitung Orient heute)

(2) Mehr als 10.000 Menschen aus anderen Ländern kommen jedes Jahr zu Organtransplantationen nach China

Neben den Organtransplantationen die für Menschen in China durchgeführt werden, reisen noch Patienten aus Korea, Japan, Malaysia, Indonesien, Singapur, Indien, Israel, Ägypten, Europa, Australien, Hongkong, Macao, Taiwan und anderen Orten der Welt nach China, um Transplantationen zu erhalten. Für diesen Markt entstanden Vermittlungsagenturen. In Taiwan stellen diese Vertreter Verbindungen zwischen taiwanischen Patienten und den Krankenhäusern in China her. Sie verlangen pro Patient bis zu 15.000 US-Dollar Vermittlungsgebühr. Laut eines Berichts in der koreanischen Zeitung Chosunilbo sind es manchmal ungefähr 1.000 koreanische Patienten pro Jahr, die im Festland China Organtransplantationen erhalten. Einem israelischen Medium zufolge reisen ungefähr 30 Israeli pro Monat zu Organtransplantationen nach China. Einige Experten fanden heraus, dass jedes Jahr zwischen 3.000 und 5.000 Taiwaner mit Hilfe von Vermittlern zu Organtransplantationen nach China fahren. Die britische Zeitung The Independent berichtete am 21. März 2006, dass „ein einziger Vermittler seit 2004 mehr als hundert Japanern zu Transplantationen in China verhalf.“

Die Patienten im Volkskrankenhaus Nr. 1 der Provinz Zhejiang in der Stadt Hangzhou kommen aus allen Teilen der Welt.

85 Prozent der Patienten, die sich im OOTC in der Stadt Tianjin einer Organtransplantation unterziehen, sind nicht vom Festland China. Sie kommen aus 20 verschiedenen Ländern und Regionen einschließlich Korea, Japan, Malaysia, Ägypten, Palästina, Indien, Saudi Arabien, Oman, Hongkong, Macao und Taiwan.

* David Matas und David Kilgour: Untersuchungsbericht zu den Anschuldigungen der Organ-Entnahmen an Falun Gong-Praktizierenden in China

2. Die Abstimmung der Organe erfolgt erstaunlich schnell

Viele chinesische Krankenhäuser werben auf ihren Webseiten damit, dass die Wartezeit in ihrem Krankenhaus viel kürzer ist, als irgendwo sonst auf der Welt. Ein geeignetes Organ kann innerhalb von einem Monat, ein paar Wochen oder sogar in ein oder zwei Tagen gefunden werden. Bitte lesen Sie die nachfolgenden Beispiele.

(1) Herztransplantation

Eine Herztransplantation ist eine schwierige Operation. Es gibt weitaus weniger chinesische Krankenhäuser, die Herztransplantationen durchführen können, als Krankenhäuser, die andere Arten von Transplantationen anbieten. Außerdem muss eine Herztransplantation in weniger als vier bis sechs Stunden abgeschlossen sein, nachdem das Herz dem Körper des Spenders entnommen wurde. Ohne, dass Spender bereit stehen und bereits durch eine vorherige Gewebeprobe die Eignung bestätigt wurde, ist die Wahrscheinlichkeit so gut wie unmöglich, dass eine Herztransplantation bei einem plötzlichen Unfallopfer mit einem spontanen Gewebeabgleich innerhalb von vier bis sechs Stunden durchgeführt werden kann.

In der Universität Jilin unterstehenden Krankenhaus Nr. 2 wurde innerhalb eines Tages ein passendes Herz gefunden

Nach einem Bericht vom 4. März 2006 in der Neuen Kulturzeitung unterzog sich eine Frau namens Xie Baoshi, aus der Stadt Wenzhou, in Begleitung ihres Bruders am 27. Februar 2006 in der Herzchirurgie in dem der Universität Jilin unterstehenden Krankenhaus Nr. 2 einer Untersuchung. Der Arzt teilte ihr mit, dass ihre Lebenserwartung weniger als drei Monate sei, wenn sie sich nicht einer Herzoperation unterziehen würde. Diese Operation fand einen Tag später, am 28. Februar 2006, statt. Das Krankenhaus hatte für die Patientin innerhalb eines Tages ein passendes Herz gefunden. In dem Bericht wurde nicht erwähnt, woher das Organ kam.

Neue Rekorde am Xijing Krankenhaus, das der vierten militärisch-medizinischen Universität der Volksbefreiungsarmee unterstellt ist

Dr. Wang Hongbing der Herzgefäß-Chirurgischen Abteilung des Xijing Krankenhauses, das der vierten militärisch-medizinischen Universität der Volksbefreiungsarmee unterstellt ist, übertrumpfte den bestehenden nationalen Rekord, indem er drei Herztransplantationen nacheinander an einem Tag durchführte. Dr. Cai Zhenjie, der derzeitige Direktor des Forschungsinstituts für Herzgefäßerkrankungen am Allgemeinen Krankenhaus der bewaffneten Polizei stellte auch einen neuen Rekord auf. Er war lange Zeit Direktor des Forschungsinstituts für Herzgefäßchirurgie an der vierten militärisch-medizinischen Universität der Volksbefreiungsarmee. Sein Rekord: Durchführung von drei Herztransplantationen an einem Tag im September 2003.

(2) Lebertransplantationen

Wenn wir von einer Lebertransplantation sprechen, meinen wir die Transplantation einer ganzen Leber. Da jeder Mensch nur eine Leber hat, kann der Spender die Entfernung seiner Leber nicht überleben. Die rasch ansteigende Zahl von Transplantationen von ganzen Lebern in den vergangenen Jahren ist besorgniserregend.

Niere und Leber an einem einzigen Tag gefunden

Fall 1: Nach einem Bericht der Nanfang Tageszeitung begab sich der 36-jährige Ren Zhenchao, aus der Provinz Hainan, am 18. April 2006 aufgrund einer Leberkrankheit in das dritte, der Universität Sun Yat-sen unterstellte, Krankenhaus. Nachdem man ihm ein von der pharmazeutischen Fabrik in der Stadt Qiqihar, Provinz Heilongjiang, nachgemachtes Armillarisin (Antibiotikum) spritzte, trat bei ihm am 30. April 2006 akutes Nierenversagen ein und es zeigten sich Symptome wie Ödeme und die Unfähigkeit Wasser zu lassen. Anfang Mai zeigten sich dann Symptome von Gehirnfunktionsstörungen, die von der Lebererkrankung verursacht wurden, und er wurde unruhig und verstört. Er tobte und raste zusammenhanglos den ganzen Tag und die ganze Nacht lang. Medizinexperten untersuchten ihn am 16. Mai und kamen zu dem Schluss, dass der Patient rasch sterben würde, wenn er nicht eine kombinierte Leber-Nierentransplantation erhielte. Das Krankenhaus suchte daraufhin nach einem passenden Spender.

In dem Bericht heißt es: „Unglaublicherweise kam nur einen Tag später die gute Nachricht aus einer anderen Provinz, dass eine passende Leber und eine passende Niere gefunden worden waren. Die Organe wurden am 17. Mai um 18:00 Uhr mit dem Flugzeug in die Stadt Guangzhou gebracht." Die Operation begann um 20:00 Uhr und Chen Guihua, der Direktor des dritten der Universität Sun Yat-sen unterstellten Krankenhauses und Direktor des Lebertransplantationszentrums, führte die Lebertransplantation durch und Hong Liang pflanzte die Niere ein. Die Operation wurde nach acht Stunden erfolgreich abgeschlossen.

Eine weitere kombinierte Leber-Nierentransplantation wurde einen Tag später im gleichen Krankenhaus durchgeführt. Chen Guihua schloss im Jahr 2005 246 Transplantationen von seinen insgesamt mehr als 1.000 durchgeführten Leber- und Nierentransplantationen ab.

„Frische" Leber mit seltener Blutgruppe innerhalb von 24 Tagen gefunden

Ein Artikel mit dem Titel „Erfolgreiche Lebertransplantation für eine Frau mit seltener Blutgruppe" wurde in der Wissenschaftszeitung von Hebei am 6. Juni 2006 veröffentlicht. Danach litt die 45-jährige Frau Pei seit 14 Jahren an einer Leberzirrhose und hatte sich einer Milzentfernung vor 12 Jahren unterzogen. Als sich ihr Gesundheitszustand beständig verschlechterte, traten Komplikationen einschließlich einer von der Leberkrankheit verursachten Gehirnfunktionsstörung, einer hepatischen Myelopathie und einem immer wiederkehrenden hepatischen Koma auf. Ihre Blutgruppe Rhesus negativ AB haben nur zwei von 1000 Menschen.

Die Patientin wurde am 18. April 2006 in der Allgemeinen Chirurgischen Abteilung Nr. 1 des Zentralkrankenhauses der Stadt Handan aufgenommen. Während der Vorbereitungen für die Operation suchten die medizinischen Angestellten auch Blut und eine Leber ihrer seltenen Blutgruppe. Am 11. Mai 2006 begann die Lebertransplantation um 20:00 Uhr und am nächsten Morgen um 05:00 Uhr wurde die Lebertransplantation erfolgreich abgeschlossen. Nach der Operation kehrten all ihre Messwerte wieder auf einen normalen Zustand zurück. Das Zentralkrankenhaus der Stadt Handan hatte innerhalb von 24 Tagen eine „frische" Leber mit einer seltenen Blutgruppe gefunden.

(3) Vergleich mit anderen Ländern

Im Jahr 2003 betrug in Kanada die durchschnittliche Wartezeit für alle Arten von Transplantationen 32,5 Monate und in Britisch Kolumbien waren es 52,5 Monate. In den USA beträgt die Wartezeit für ein Organ mehrere Jahre. Auf eine Niere muss man durchschnittlich ungefähr fünf Jahre warten. Gewöhnlich dauert es in anderen Ländern mindestens zwei Jahre, bis man ein geeignetes Organ erhält. Dies steht im krassen Gegensatz zu der Blitzgeschwindigkeit mit der Organe in China ausgewechselt werden.

Die Organspendersysteme sind in mehreren anderen Ländern gut entwickelt. Beispielsweise ist eine große Zahl von Menschen in den USA bereit, Organe zu spenden. Fast alle Erwachsenen in den USA haben einen Führerschein. Wenn die Menschen einen Führerschein beantragen, werden sie befragt, ob sie ihre Organe spenden möchten und wenn ja, welche Organe sie im Falle des Todes durch einen Verkehrsunfall spenden würden. Die Antworten werden in einer nationalen Datenbank festgehalten und auch auf dem Führerschein vermerkt. In einem Bericht hieß es, dass 30 Prozent der Amerikaner (ungefähr 84 Millionen Menschen) Dokumente zur Organspende nach ihrem Tod unterzeichneten. Wegen der fortschrittlichen medizinischen Technologie dokumentiert die US-Regierung die Blutgruppe und andere derartige Informationen von fast jeder Person im Land, die medizinische Versorgung erhält. Diese Informationen werden in einer Datenbank festgehalten und können jederzeit abgerufen werden.

In der Realität stammen die meisten freiwilligen Organspenden in den USA von Todesopfern bei Verkehrsunfällen. Am Unfallort überprüft die Polizei immer zuerst, ob es Opfer gibt. Wenn ein Tod bestätigt ist, dann schaut sie sofort in den Führerschein des Opfers. Wenn das Opfer ein registrierter Organspender ist, dann ruft die Polizei sofort den Hubschrauber der medizinischen Dienste. Die Ärzte, die mit dem Hubschrauber ankommen, entnehmen dann rasch das Organ des Opfers und eilen damit in ein Krankenhaus, um es für die Transplantation in einen Patienten mit kritischem Zustand vorzubereiten. Dieser Vorgang erfordert ein landesweites schnelles Reaktionssystem, enge Zusammenarbeit zwischen Polizei und Krankenhäusern und schnelle und moderne Transportmöglichkeiten. Außerdem müssen landesweit hochqualifizierte Ärzteteams vorhanden sein und eine Datenbank, aus der das medizinische Team das nächste Krankenhaus feststellen kann, wo das spezielle Organ, dass sie gerade entfernt haben, benötigt wird. Denn „lebende" Organe sind nicht lange verwendbar. China ist weit davon entfernt, solche Bedingungen zu haben.

Wenn man alle diese Fakten betrachtet, dann ist es höchst unnormal, dass die Wartezeit für ein passendes Organ in China weitaus kürzer ist, als in den Vereinigten Staaten, wo es ein gut entwickeltes Organspendersystem gibt und Transplantationsabläufe eingerichtet sind.

3. Weltweit strenges medizinisches Protokoll bei Organtransplantationen

Vom medizinischen Blickwinkel aus muss das Spenderorgan dem biologischen Profil des Empfängers entsprechen, damit verhindert wird, dass die Antikörper des Empfängers das Spenderorgan angreifen. Es ist jedoch nicht leicht, ein passendes Organ zu finden. Damit es nicht vom Immunsystem abgestoßen wird, müssen zunächst einmal die Blutgruppen von Spender und Empfänger (ABO) identisch sein. Bevorzugt werden reaktive negative Antikörper, das Resultat eines Lymph-Zytotoxizitätstests für einen gegenseitigen Blutblättchenabgleich muss negativ sein oder zumindest weniger als 10 Prozent betragen. Der Zweck dieses Lymph-Zytotoxizitätstests ist es, die Plasmazellen des Empfängers mit den lymphatischen Zellen des Spenders abzugleichen. Die Lymphzellen-Transformationsmenge in einer gemischten Lymphozytenkultur muss weniger als 20 oder 30 Prozent sein. Es dauert fünf bis sechs Tage, diese Testergebnisse zu bekommen und daher ist die Anwendung dieser Tests begrenzt. Übereinstimmende HLA-Befunde sind die Hauptfaktoren, die darauf hinweisen, dass ein Spenderorgan vom Körper eines Empfängers angenommen wird. (Jeder Mensch hat sechs Gruppen von HLA-Antigenen, die im allgemeinen zum Abgleich vor Transplantationen angewendet werden: HLA-A, HLA-B, HLA-C, HLA-DR, HLA-DQ, und HLA-DP.) Mutationen, Rekombinationen und Genumwandlungen tragen zur Bildung einer beträchtlichen HLA-Schwankung bei. Es ist fast unmöglich unter Menschen, die nicht Verwandte ersten Grades sind, zwei Menschen mit identischer HLA zu finden. Daher ist eine Übereinstimmung mit einem nicht verwandten Spender und dem Empfänger normalerweise nicht perfekt. In den USA dauert es jedoch zwei oder mehr Jahre, um ein nicht perfekt passendes Organ zu bekommen. Wenn einmal bestätigt ist, dass ein Organ transplantierbar ist, muss ein genauerer Abgleich zwischen Spender und Empfänger durchgeführt werden.

Haut und Augenhornhäute können nach dem Tod entfernt werden und im gefrorenen Zustand gelagert und transportiert werden. Doch innere Organe wie Herz, Nieren und Leber sind sensibel zu mangelhafter Versorgung mit Blut. Die wichtigste Komponente für das Überleben eines transplantierten Organs ist die „warme Ischämiezeit". Je kürzer sie ist, umso besser ist es. Um dieses Ziel zu erreichen, müssen diese Organe sofort nach dem Tod entfernt werden, oder wenn der Spender noch lebt. Nieren müssen innerhalb von 12 bis 24 Stunden transplantiert werden. Eine Leber muss innerhalb von 12 Stunden und ein Herz innerhalb von vier bis sechs Stunden transplantiert werden, sonst ist die Erfolgsquote der Transplantation stark beeinträchtigt.

So ist zu erkennen, dass die Zufallszahl von Unfallopfern nicht die Nachfrage nach Organen decken kann. Jeder Mensch hat nur ein Herz und eine Leber. Der Spender kann nach dem Entfernen eines dieser Organe nicht überleben. Das heißt, dass erfolgreich kompatible gesunde Herzen und Nieren nicht von Unfalltoten stammen können.

Die Chance, ein nicht vollkommen kompatibles Organ von einem Nicht-Verwandten zu bekommen ist ungefähr 1 Prozent. Man benötigt einen Pool von 300 bis 400 Spendern, um ein nicht vollkommen kompatibles Organ zu finden. Wenn man von den Berichten über Organtransplantationen ausgeht, dann wurden die meisten Organe innerhalb von wenigen Stunden lokal herbeigeschafft. Das bedeutet, dass eine große Anzahl von großen lebenden Organbanken in verschiedenen Teilen des Landes existieren muss, damit die jährliche Anzahl von 3.500 Lebertransplantationen überhaupt möglich ist. Darüber hinaus beträgt die tatsächliche Zahl der Lebertransplantationen mehr als 10.000 pro Jahr.

Eine Herztransplantation ist eine schwierige Operation, die auch noch innerhalb von vier bis sechs Stunden durchgeführt werden muss, nachdem das Herz den Körper des Spenders verlassen hat. Es ist fast unmöglich, eine Herztransplantation kurzfristig nach einem Unfall durchzuführen, wenn nicht zuvor die Kompatibilität von Spender und Patient festgestellt wurde. Doch in China gibt es keine landesweite Datenbank von den Blutgruppen der Chinesen.

4. Wo ist die Quelle des überaus reichhaltigen Organangebots in China?

„Öffentlichen Berichten zufolge gab es in China bis 1999 etwa 30.000 Transplantationen und etwa 18.500 in den sechs Jahren zwischen 1994 und 1999. Professor Shi Bingyi, Vizepräsident der Chinesischen Medizinischen Organtransplantationsgesellschaft, nennt die Gesamtzahl von etwa 90.000 bis 2005; damit verbleiben noch 60.000 in den sechs Jahren von 2000 bis 2005, seit Beginn der Verfolgung. ... Es ist anzunehmen, dass die identifizierten Quellen für Organtransplantate, die für eine Summe von 18.500 Organtransplantaten in der Sechs-Jahres-Periode der Jahre 1994 bis 1999 stehen, dieselbe Zahl an Organtransplantaten in der nächsten Sechs-Jahres-Periode von 2000 bis 2005 geliefert haben. Das bedeutet, dass die Herkunft von 41.500 Transplantaten für die Sechs-Jahres-Periode von 2000 bis 2005 ungeklärt bleibt" (Kilgour/Matas: "Untersuchungsbericht zu den Anschuldigungen der Organentnahmen an Falun Gong-Praktizierenden in China", 6. Juli 2006)

Die Erklärung von Organspenden kann sich nicht behaupten, da freiwillige Spenden von Personen, die nicht verwandt sind, in China extrem selten vorkommen. Ein Bericht in den Nachrichten für den südlichen Großraum vom 22. Juli 2006 wies darauf hin, dass es „in China bis heute 21 Organspender von insgesamt 88 Organen" gegeben hat und 50 Prozent dieser Spender aus der Region Guangdong kamen.

Der stellvertretende Gesundheitsminister Huang Jiefu räumte als Repräsentant des chinesischen Regimes am 9. November 2005 auf dem Weltgesundheitsgipfel in Manila ein, dass die meisten Organe, die in China für Transplantationen verwendet werden, von zum Tode verurteilten Gefangenen kommen.

Andererseits gab der Gesundheitsminister zu, dass es neben den 2 Prozent Spenderorganen keine Kontrolle über die Herkunft der anderen 98 Prozent der Organe für Transplantationen gibt. Hinter diesem Zugeständnis befindet sich ganz sicherlich mehr, als auf den ersten Blick zu sehen ist.

Im März 2004 berichtete die Tageszeitung der China-Jugend, dass Repräsentanten des Nationalen Volkskongresses erklärt hatten, dass es in China über 10.000 Exekutionen pro Jahr gibt und dass die Repräsentanten das Oberste Gericht dringend dazu aufforderten, alle Fälle von Todesstrafen noch einmal zu überprüfen. Obwohl im offiziellen Bericht des vergangenen Jahres weniger als 1.100 Exekutionen aufgeführt wurden (natürlich ist die tatsächliche Anzahl der Exekutionen in China ein Staatsgeheimnis), ist die Frage, wie viele von diesen geschätzten 10.000 exekutierten Häftlingen freiwillig ihre Organe spendeten. Nach traditioneller chinesischer Anschauung sollte man seinen Körper nach dem Tode intakt lassen und daher sind sehr wenige Chinesen gewillt, ihre Organe zu verkaufen oder zu spenden. Insidern zufolge waren weniger als 5 Prozent der Gefangenen oder deren Angehörige dazu bereit, Organe zu spenden und weniger als 5 Prozent der Leichen wurden von Angehörigen nicht eingeklagt. Auf der Grundlage dieser Daten können in China nur ungefähr 1.000 Leichen von Gefangenen pro Jahr für Organentnahmen verwendet werden.

Offensichtlich machen die freiwilligen Spender und die exekutierten Häftlinge nur einen kleinen Prozentsatz der alarmierenden Anzahl von Transplantationen, die in einem Höllentempo in China durchgeführt werden, aus, sogar dann, wenn wir die Organe hinzurechnen, die von Menschen stammen, die dem organisierten Verbrechen zum Opfer fielen. Anders ausgedrückt gibt es eine geheime, riesige lebende Organbank. Die Organe stammen von einer anderen Art von „exekutierten Gefangenen" und die Organbank steht unter der Kontrolle einer anderen staatlichen Einrichtung, die mächtiger ist als das Gesundheitsministerium. Diese Organbank ist jederzeit zugänglich und liefert „die Mehrheit (98%) der transplantierten Organe".

Die Existenz der geheimen lebenden Organbank von „exekutierten Gefangenen" und die Einrichtung, die hinter dem Vorhang die Quelle der 98 Prozent von Organen kontrolliert, ist der Schlüssel zu den Organtransplantationen in China.

Staatlich kontrollierte riesige „lebende Organbank"

Wegen der praktischen Schwierigkeiten bei der Durchführung von Organtransplantationen, der Tatsache, dass Herz und Leber lebensnotwendige Organe sind, und der Tatsache, dass es in China kein nationales System von Organspenden gibt, was aufgrund von kulturellen Faktoren (Unwillen zur Organspende nach dem Tod) beibehalten wird, gibt es für die oben angegebenen anormalen schockierenden Daten einzig und allein nur folgende Erklärung: Es gibt eine kontrollierte riesige lebende Organbank in China. Opfer werden in dieser Organbank festgehalten und warten auf kompatible Patienten (während in anderen Ländern umgekehrt die Patienten auf ein kompatibles Organ warten). Diese riesige „lebende Organbank" hat folgende Merkmale:

(a) staatlich kontrolliert

(b) die Opfer besitzen keine persönliche Freiheit, sie haben keinen Schutz ihrer persönlichen Sicherheit und ihre Organe können ihnen jederzeit entnommen werden

(c) Die Blutgruppen der Opfer und weitere Schlüsselinformationen werden zuvor festgestellt und in einer Datenbank erfasst

(d) Wenn ein Patient im Krankenhaus ankommt, wird das Opfer mit dem kompatiblen Organ wegen seiner Organe abgeschlachtet

(e) Der Organraub findet innerhalb des militärischen und polizeilichen Systems statt

Diese „lebende Organbank" ist für viele Insider, im besonderen Ärzte, ein offenes Geheimnis. Ein Arzt am Changzheng Krankenhaus der zweiten militärisch-medizinischen Universität sagte zu einem Ermittler, der sich als Patient ausgab: „Wir haben eine staatlich kontrollierte Organquelle. Wie kann ich Ihnen das erklären .... nur die Ärzte wissen es."

Das Internationale Transplantationsnetzwerk China der Stadt Shenyang ist für das internationale Geschäft attraktiv. Auf der Seite des Internetauftritts dieser Einrichtung mit dem Titel „die aktuelle Lage von Organtransplantationen in China" wird darauf hingewiesen, dass : „gegenwärtig die Anzahl der jährlich durchgeführten Transplantationen in China gleich nach den USA rangiert. Daher kann es als zweitgrößtes Transplantationsland der Welt bezeichnet werden." ... „Viele Transplantationen sind der Unterstützung der chinesischen Regierung zu verdanken. Der Oberste Gerichtshof, die Höchste Rechtssprechung, das Ministerium für Öffentliche Sicherheit, das Justizministerium, das Ministerium für Gesundheit und die Bürgerverwaltung haben zusammen am 9. Oktober 1984 ein Gesetz in Kraft gesetzt, welches sicherstellt, dass... unterstützende Handlungen der Regierung Organe herbeischaffen. Dies ist das einzige auf der ganzen Welt." [Nach der Aufdeckung des Organraubs wurden diese Worte von der Webseite entfernt.]

Das Orientalische Organtransplantationszentrum (OOTC) in der Stadt Tianjin machte für sich in fünf Sprachen weltweit Reklame und gab auf seiner Webseite bekannt: „Die erstaunliche Anzahl von Organtransplantationen ist vollkommen der Unterstützung der Regierung anzurechnen. Der Oberste Gerichtshof, die Höchste Rechtssprechung, das Ministerium für Öffentliche Sicherheit, das Justizministerium, das Ministerium für Gesundheit und die Bürgerverwaltung haben gemeinsam ein Gesetz in Kraft gesetzt, um sicher zu gehen, dass die Regierung Organspenden unterstützt und garantiert. Dies ist einmalig auf der ganzen Welt." [Nach der Aufdeckung des Organraubs wurden diese Worte von der Webseite entfernt.]

6. Die meisten Opfer in den lebenden Organbanken sind Falun Gong-Praktizierende

Jiang Zemin erteilte einst die geheime Anordnung: „Es gibt keine Maßnahme, die in Bezug auf Falun Gong unangemessen hoch wäre." Die interne Politik des chinesischen kommunistischen Regimes erlaubt längst den Organraub an lebenden Falun Gong-Praktizierenden, was bedeutet, dass das kommunistische Regime den Organraub an lebenden Falun Gong-Praktizierenden legalisiert hat, während es gleichzeitig die Öffentlichkeit über die Organquelle im Dunkeln lässt."

(1) Der Anstieg an Organtransplantationen in China geht einher mit der Eskalation der Verfolgung von Falun Gong: Der Bericht von Kilgour und Matas weist darauf hin: „Vor 1999 scheint es in ganz China nur 22 Lebertransplantationszentren gegeben zu haben, während Mitte April 2006 vergleichsweise 500 gezählt wurden. Die Anzahl der Lebertransplantationen betrug in ganz China im Jahr 1998 135, dem stehen allein im Jahr 2005 mehr als 4.000 gegenüber. Bezüglich Nieren ist das Verhältnis ebenfalls bemerkenswert (3.596 Transplantationen 1998 und fast 10.000 in 2005)."

Der stellvertretende Gesundheitsminister Huang Jiefu gab bei einem Diskussionsforum bekannt, dass derzeit mehr als 500 Krankenhäuser in China ungefähr 3.500 Lebertransplantationen pro Jahr durchführen. Insider sprechen jedoch von einer tatsächlichen Zahl, die mindestens dreimal so hoch sei, wie die offiziellen Daten. Mit anderen Worten, die Lebertransplantationen stiegen nach dem Beginn der Verfolgung 1999 exponentiell in die Höhe.

(2) Bluttests und körperliche Untersuchungen: Wir erlangten die Kenntnis, dass die eingekerkerten Falun Gong-Praktizierenden systematischen Bluttests und körperlichen Untersuchungen unterzogen werden. Dies wurde uns aus erster Hand von einer beträchtlichen Anzahl von Zeugenaussagen Falun Gong-Praktizierender bestätigt. Warum müssen sich nur Falun Gong-Praktizierende diesen Untersuchungen unterziehen und nicht auch andere Häftlinge?

Die Antwort ist, dass das kommunistische Regime die „Qualität" der Organbank sicherstellt, indem es die Gesundheit der Falun Gong-Praktizierenden prüft und die Kompatibilität durch Bluttests und andere maßgebliche Informationen feststellt, um zu vermeiden, dass die Antikörper des Empfängers das Organ nach der Transplantation abstoßen.

(3) Das Auftauchen von Zeugen: Ein Sprichwort sagt: „Was im Finsteren gemacht wird, wird ans Licht kommen." Am 22. Dezember 2000 wurde auf der Minghui-Webseite ein Artikel mit folgendem Titel veröffentlicht: „Polizisten hecken einen geheimen Plan aus, um Organe von Falun Gong-Praktizierenden zu verkaufen". Darin hieß es: „Laut einer internen Informationsquelle hecken jetzt einige Polizisten in China mit skrupellosen Ärzten zusammen einen Plan aus, um die Organe von Falun Gong-Praktizierenden zu verkaufen. Es wurde berichtet, dass ein Krankenhaus in der Stadt Shijiazhuang sechs Planungseinheiten für Organe zugeteilt bekommen habe." (http://www.minghui.de/data/article/381/a38142.html) Leider schenkte man dieser Information damals nicht genügend Aufmerksamkeit. Der dunkle Vorhang wurde schließlich im März 2006 weggezogen.

Ein Journalist namens „Peter" enthüllte am 8. März 2006, dass es in Sujiatun, Stadt Shenyang, Provinz Liaoning, ein geheimes Konzentrationslager gegeben habe, wo mehr als 6.000 Falun Gong-Praktizierende festgehalten wurden. Niemand verließ dieses Gefängnis lebend. Die Praktizierenden wurden getötet, zuvor wurden ihnen jedoch ihre Organe entnommen und an verschiedene medizinische Einrichtungen geliefert, um für riesige Profite verkauft zu werden. Die Leichen der Praktizierenden wurden eingeäschert, um jegliche Beweise zu vernichten.

Eine weitere Zeugin namens „Annie", die im Thrombosekrankenhaus für integrierte chinesische und westliche Medizin von Sujiatun arbeitete, meldete sich am 17. März 2006. Sie enthüllte, dass im Jahr 2001 6.000 Falun Gong-Praktizierende in einem geheimen Konzentrationslager innerhalb des Krankenhauses eingesperrt waren und keiner von ihnen lebend herausgekommen sei. Ihr Ex-Ehemann war Chirurg an diesem Krankenhaus. Er hatte persönlich die Augenhornhäute von mehr als 2.000 Falun Gong-Praktizierenden in den zwei Jahren vor Oktober 2003 entfernt. Keiner der 2.000 Praktizierenden überlebte, weil andere Ärzte den lebenden Opfern die Organe entnahmen. Sogar ihr Knochenmark, ihr Haar, ihre Haut und ihr Fett wurden entnommen und verkauft. Am Ende verbrannte man ihre Leichen in einem Krematorium. Diese „Operation" begann im Jahr 2001 und erreichte im Jahr 2002 ihren Höhepunkt.

Kurz darauf meldete sich am 31. März 2006 ein weiterer Zeuge, der sich selbst als „ehemaliger Militärarzt der allgemeinen Logistik-Abteilung der Armee in der Militärzone Shenyang" bezeichnete. Er wies darauf hin, dass das Konzentrationslager Sujiatun wirklich existierte. Er sagte, dass dort Organraub und Einäscherung von Leichen routinemäßig stattgefunden habe und einige Menschen sogar eingeäschert wurden, als sie noch lebten. Er berichtete, dass das Krankenhaus Sujiatun nur eines von 36 ähnlichen Konzentrationslagern sei.

Der ehemalige Militärarzt wies auf Folgendes hin: „Nach den Informationen, die mir zugänglich sind, befindet sich das größte für Falun Gong eingerichtete Konzentrationslager in der Provinz Jilin. Im Konzentrationslager Jilin, Code-Name 672-S, sind über 120.000 Menschen inhaftiert. Viele Falun Gong-Praktizierende, Schwerverbrecher und wegen ihrer Gesinnung Verfolgte aus ganz China sind dort eingesperrt, aber ich kenne die Adresse nicht.“ „Die Provinzen Heilongjiang, Jilin und Liaoning halten die größte Anzahl von Falun Gong-Praktizierenden eingesperrt. Das Konzentrationslager im Jiutai Gebiet, Provinz Jilin, ist das fünftgrößte Lager, das Falun Gong- Praktizierende in China gefangen hält. In diesem Lager befinden sich alleine über 14.000 Falun Gong-Praktizierende.“

„Viele Menschen schenken den offiziellen Transplantationsstatistiken der Regierung eine große Aufmerksamkeit. Die tatsächliche Dunkelziffer der Organtransplantationen ist um ein Vielfaches höher, als die von der Regierung veröffentlichte Zahl. Wenn beispielsweise das Regime angibt, dass es in einem Jahr 30.000 Transplantationen gegeben habe, dann handelt es sich in Wirklichkeit um ungefähr 110.000 Fälle. Das ist auch der Hauptgrund, warum die Preise für Organtransplantationen so dramatisch gesunken sind. Wegen des Überflusses an Organquellen führen viele Krankenhäuser unter der Zuständigkeit des Militärs eine große Zahl von Organtransplantationen im Geheimen durch, während sie nur einige Transplantationen an die Zentralregierung und die Öffentlichkeit melden. Das Resultat ist, dass die tatsächlichen Zahlen viel höher sind, als die Statistiken der Regierung.“

Keiner der drei Zeugen ist ein Falun Gong-Praktizierender.

(4) Unabhängige Untersuchungen Dritter: Obwohl das kommunistische Regime die internationale Gemeinschaft zur Untersuchung „einlud", untersagten die chinesischen Konsulate Visa für unabhängige Ermittler, die Untersuchungen vor Ort in China durchführen wollten.

David Kilgour, ehemaliger kanadischer Staatssekretär, und der bekannte Menschenrechtsanwalt David Matas verkündeten am 8. Mai 2006, dass sie eine unabhängige Untersuchung durchführen würden. Ihren Untersuchungsbericht veröffentlichten sie am 6. Juli 2006.

Nach zweimonatiger Ermittlung und Sammlung von Beweisen kamen die beiden unabhängigen Ermittler Kilgour und Matas nach der Überprüfung von 18 verschiedenen Beweisstücken und Widerlegungen zu dem Schluss: „Auf der Basis dessen, was wir jetzt wissen, müssen wir jedoch zu der bedauerlichen Schlussfolgerung kommen, dass die Anschuldigungen wahr sind. Wir glauben, dass es einen groß angelegten Organdiebstahl gegenüber Falun Gong-Praktizierenden gab, der gegen ihren Willen erfolgte und noch heute erfolgt."

„Wir schlussfolgern, dass die chinesische Regierung und ihre Behörden in den zahllosen Teilen des Landes, insbesondere in den Krankenhäusern, aber auch Haftanstalten und ‚Volksgerichtshöfen', seit dem Jahr 1999 eine unbekannte, aber große Anzahl von Glaubensgefangenen von Falun Gong töten ließen. Gegen den Willen der Praktizierenden wurden ihnen ihre lebenswichtigen Organe, einschließlich Herz, die Leber, Nieren und Augenhornhaut entnommen und zu hohen Preisen verkauft, manchmal an Ausländer, die in ihren Heimatländern für eine freiwillige Organspende normalerweise mit einer langen Wartezeit rechnen müssen." „...damit verbleiben noch 60.000 in den sechs Jahren von 2000 bis 2005, seit Beginn der Verfolgung von Falun Gong", dass sind mehr als dreimal so viel Transplantationen als im vorausgegangenen Zeitraum von 1994 bis 1999, wo es 18.400 Transplantationen gab.“ „Das bedeutet, dass die Herkunft von 41.500 Transplantaten für die Sechs-Jahres-Periode von 2000 bis 2005 ungeklärt bleibt." (Kilgour/Matas: „Untersuchungsbericht zu den Anschuldigungen der Organentnahmen an Falun Gong-Praktizierenden in China", 6. Juli 2006)

7. Verschleierung und Täuschung des chinesischen kommunistischen Regimes

Die Zeugenaussagen schockierten nicht nur die internationale Gemeinschaft, sondern auch das kommunistische Regime, dessen oft angewandte Taktiken Verschleierung und Täuschung sind.

In dem Versuch, die Wahrheit zu vertuschen, wurden am 9. März 2006 (dem Tag nach der Enthüllung des Organraubs) einige Informationen über Transplantationen auf chinesischen Webseiten gelöscht oder geändert

Beispielsweise wurde der Abschnitt auf der Homepage des Internationalen Transplantationsnetzwerks China der Stadt Shenyang entfernt, in dem die Unterstützung durch die Regierung für Transplantationen gerühmt wurde.

Die mehr als 1.000 Lebertransplantationen, die Chen Guihua, der Direktor des dritten der Universität Sun Yat-sen unterstellten Krankenhauses und Direktor des Lebertransplantationszentrums, durchgeführt hat, schrumpften auf 100 zusammen.

Das Regime verlagerte und vernichtete außerdem Beweise. Nach drei Wochen Stille trat das Ministerium für auswärtige Angelegenheiten am 28. März an die Öffentlichkeit und leugnete die Existenz des Konzentrationslagers Sujiatun. Gleichzeitig wurden Reporter „eingeladen", Sujiatun zu überprüfen. Warum wurde die Einladung nicht sofort nach dem Bekanntwerden des Organraubs ausgesprochen, sondern erst drei Wochen später? Warum gab die Partei diese ablehnende Stellungnahme nicht durch ihr Medien-Sprachrohr an die chinesische Öffentlichkeit weiter?

8. Drei chinesische Ärzte, die in den Organraub und die Transplantationen verwickelt sind, wurden in den USA angeklagt

Ende Juli 2006 wurde in Boston der Welttransplantationskongress (WTC) abgehalten. Falun Gong-Praktizierende reichten am 24. Juli 2006 unter anderem Anklagen gegen Chen Zhonghua, den stellvertretenden Komiteedirektor der Abteilung „Transplantation" des chinesischen Ärzteverbands und Direktor des Forschungsinstituts für Organtransplantation an der medizinischen Schule Tongji der Universität für Wissenschaft und Technologie Huazhong, ein.

Er wurde wegen Straftaten als Haupttäter oder Mittäter beim Organraub an lebenden Opfern, einschließlich an lebenden Falun Gong-Praktizierenden und beim Verkauf der Organe für Gewinn ohne Zustimmung der Opfer angeklagt. Der Organraub an lebenden Falun Gong-Praktizierenden verletzt nicht nur die Anti-Folter-Statuten, sondern erfüllt auch den Tatbestand des Völkermords, die schwerwiegendste Anklage überhaupt innerhalb der internationalen Strafgesetzgebung.

Am 26. Juli 2006 wurde eine weitere Anklage erhoben. Diese richtete sich gegen Shen Zhongyang, den Direktor des orientalischen Transplantationszentrums im Krankenhaus Nr. 1 von Tianjin, der am WTC teilnahm. Shen Zhongyang wurde hauptsächlich deswegen angeklagt, weil Ärzte seines Krankenhauses in mitgeschnittenen Telefongesprächen zugegeben hatten, dass sie für Transplantationen auch Organe von Falun Gong-Praktizierenden benutzen. Ähnliche Gesetze und Abkommen wurden bei der Anklage von Shen Zhongyang vorgebracht, wie sie auch bei den Anklagen, die man gegen Chen Zhonghua und Zhu Tongyu einreichte, zur Sprache gebracht wurden, unter anderem auch die Anti-Folter-Statuten der USA (Anti-torture statute, Title 18, USC Section 2340). Er wurde auch der Verletzung des Abkommens gegen Folter angeklagt, das im Jahr 1994 von den Vereinigten Staaten ratifiziert worden war.

Es war zu erfahren, dass alle drei Beschuldigten sofort nach der Anklage die USA verließen.

Schlussbemerkung:

Analytikern zufolge stammen weniger als 1 Prozent aller Organtransplantationen in China aus legitimen Quellen und mehr als 99 Prozent der Quellen sind verdächtig oder unbekannt. Dies ist eine Verletzung der Normen, die 1991 von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) aufgestellt wurden. Mit anderen Worten, die überwiegende Mehrheit der transplantierten Organe in China stammt aus illegalen Quellen. Der gesamte Prozess ist ein staatlich gelenktes Verbrechen, das vom Regime kontrolliert wird, vom Militär eingerichtet ist und an dem sich die Justiz, die Staatsanwaltschaft, die Gerichte und medizinischen Systeme beteiligen.

Von den oben genannten Daten können wir folgern, dass es in China eine riesige lebende „Organbank" gibt, die aus vom kommunistischen Regime verfolgten Falun Gong-Praktizierenden besteht. Einige Menschen fragen: „Was hat das mit mir zu tun, wenn die kommunistische Partei den Falun Gong-Praktizierenden Organe entnimmt?" Tatsächlich betrifft der blutige Organhandel der KPCh jeden einzelnen. Der Organtransplantationshandel in China ist blutbefleckt und ein Verbrechen. Frauen, Kinder und unterprivilegierte Menschen sind die Zielgruppe von Entführern, die ihnen anschließend die Organe entfernen. Einige Ärzte entnehmen die Organe von Patienten nach deren Tod im Krankenhaus, die Organe von zum Tode verurteilten Gefangenen werden von Regierungseinrichtungen entfernt. Falun Gong-Praktizierende, die Hauptquelle der Organe, werden lebend abgeschlachtet. Die Opfer kommen aus allen sozialen Schichten, was bedeutet, dass alle Angehörigen, Verwandten und Freunde der Opfer mögliche weitere Opfer sein können.

Der Organraub des Regimes betrifft nicht nur jeden einzelnen Chinesen, sondern er fordert auch die Zivilisation, Moral und den Gerechtigkeitssinn der gesamten Menschheit heraus. Die ganze Welt sollte sich gegen das kommunistische Regime erheben, sich gegen den Organraub stellen und diese staatlich gelenkten Verbrechen beenden.

Originalartikel auf Englisch


 

 
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