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Die Beliebtheit von Falun Gong stieg innerhalb weniger Jahre in China sehr stark an. Chinas damaliger Präsident, Jiang Zemin, sah in dieser Popularität jedoch eine Bedrohung seiner Macht. Im Juli 1999 verbot er Falun Gong und startete eine grausame Verfolgungskampagne gegen alle Praktizierenden, die bis zum heutigen Tag unverändert andauert.
Hunderttausende Falun Gong-Praktizierende wurden seitdem verhaftet und in Arbeitslager gesteckt, Tausende folterte man und ermordete sie. Menschen jeglichen Alters und aus allen Schichten der Gesellschaft wurden zu Opfern. Die chinesische Regierung setzte verschiedene Propagandamittel (siehe Propaganda) dabei ein, um Hass gegen Falun Gong im chinesischen Volk, aber auch außerhalb Chinas zu schüren. Ihr Ziel besteht darin, zu verhindern, dass die Menschen die Wahrheit über die Verbrechen der chinesischen Regierung erfahren.

Falun Gong ist ein traditionelles chinesisches Qigong, das körperliche Übungen sowie eine moralische Anleitung beinhaltet. Dieser letzte Aspekt bereitete dem Vorsitzenden der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh), Jiang Zemin, zunehmend Kopfschmerzen.
Die drei Prinzipien von Falun Gong „Zhen - Shan - Ren“ (Wahrhaftigkeit - Barmherzigkeit - Nachsicht) könnten zwar nicht harmloser sein, doch immerhin war es eine Ideologie außerhalb jeglicher marxistischer Theorien, die von einem zunehmend größer werdenden Teil der Bevölkerung befolgt wurde.
Als letztes von der KPCh in der Kulturrevolution nicht ausgemerztes Überbleibsel traditionellen chinesischen Glaubens wurde Falun Gong schließlich 1999 von der KPCh verboten, nachdem die geschätzte Anzahl der Menschen, die in den Parks jeden Morgen die Falun Gong-Übungen ausführten, die Anzahl der Parteimitglieder übertraf.
Seitdem wurden mindestens:
500.000 Menschen verhaftet und in Arbeitslager deportiert
Zehntausende in Gefängnisse und psychiatrische Anstalten gebracht
Zehntausende ermordet
Die chinesischen Botschaften bestechen Medien im Ausland, nicht über die Verfolgung zu berichten oder bieten ihnen „ihre Perspektive“ an. Briefe, SMS, Telefon und Internet werden überwacht und wenn jemand unliebsame Bemerkungen bezüglich der Verfolgung von sich gibt, droht ein Besuch des Sicherheitsbüros. Von Schulkindern und Angestellten wird verlangt zu unterschreiben, dass sie kein Falun Gong ausüben und die Frage, die bei einem Schultest die meisten Punkte bringt, ist immer die Frage nach Falun Gong.
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