Arbeitslager und Organentnahmen in China

Chinesische Krankenhäuser fabrizieren und zerstören Organtransplantationsdokumente sowie andere Unte

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Falun Dafa Informationszentrum / 30.05.08

Der Falun Dafa-Verein und die Minghui-Webseite riefen am 4. April 2006 die „Koalition zur Untersuchung der Verfolgung von Falun Gong“ ins Leben und fingen an, Beweise aus viele Quellen zu sammeln, die mit den Gräueltaten des Organraubs in China in Zusammenhang stehen. Nachfolgend werden einige kürzlich erhaltene Hinweise aufgeführt. Wir hoffen, dass die Menschen weiterhin mithelfen, die Wahrheit über die Funktionäre in Arbeitslagern, Gefängnissen und Krankenhäusern auf dem Festland China aufzudecken, welche bei der brutalen Verfolgung von Falun Gong-Praktizierenden heimlich zusammenarbeiten, damit wir die Verfolgung gemeinsam zu einem Ende bringen.

 

Ein Wächter, der zweimal miterlebte, wie lebenden Menschen Organe geraubt wurden

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Minghui, Yanzhen / 19.05.06

Nachdem ich vor einigen Tagen einen Artikel auf der Minghui-Webseite las, der vom Organraub an Falun Gong-Praktizierenden im Konzentrationslager Sujiatun handelte, erinnerte ich mich an einige Geschehnisse, als ich noch gearbeitet hatte.

 

Zu gesund, um zu leben?

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Peter Sturm / 01.04.07

China ist an der Weltspitze - unter anderem auch bei „Hinrichtungen“. Über die genaue Zahl der vollstreckten Todesurteile streiten Pekinger Regierung und Menschenrechts-Organisationen. Aber selbst wenn man die höchste kolportierte Zahl annimmt, tut sich in einer Hinsicht eine Differenz auf, die einen den Schauer des Entsetzens den Rücken hinunterjagt.
China hat vor einiger Zeit zugegeben, dass Hingerichteten Organe entnommen wurden. Auf diese Weise, so die offizielle Lesart, könnten die Verbrecher sogar noch etwas für die Allgemeinheit tun. Außerdem sei „nach Möglichkeit“ das Einverständnis des Todeskandidaten eingeholt worden. Wie auch immer man sich das vorstellen mag, auch ein zum Tode Verurteilter hat nur zwei Nieren, eine Leber und so weiter.

 

Verdächtige Quellen transplantierter Organe in China

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Minghui / 22.01.07

Verdächtige Quellen transplantierter Organe in China enthüllen ein, von der kommunistischen Partei aufgebautes, nationales Verbrechen

Nachdem am 8. März 2006 die Verbrechen des Organraubs an lebenden Falun Gong-Praktizierenden durch die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) ans Licht gebracht wurden, verurteilten viele Menschen diese bösartigen Taten in China. Spontan bildeten sich unabhängige Gruppen, die diese Angelegenheit untersuchen wollten.

In diesem Artikel werden Daten aufgeführt, die von chinesischen Regierungsorganisationen veröffentlicht wurden. Sie wurden während der Untersuchung von Menschen aus allen Gesellschaftsschichten, von der Weltorganisation zur Verfolgung von Falun Gong (WOIPFG) und von unabhängigen Untersuchungsgruppen zusammengetragen. Sie verdeutlichen den höchst verdächtigen Ursprung von Organtransplantationen in China. Bis zum heutigen Tag ist die logischste Erklärung dafür die, dass das kommunistische Regime eine lebende Organbank unterhält, die aller Wahrscheinlichkeit nach aus zahlreichen eingekerkerten Falun Gong-Praktizierenden besteht, deren Organe je nach Nachfrage entnommen werden.

 

Konzentrationslager für Falun Gong in China

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Epoch Times Deutschland / 02.04.06

Sujiatun ist nur eins davon
Ein weiterer Zeuge im Fall Sujiatun sagt aus

[Anmerkung der Redaktion: Nachdem die ersten zwei Zeugen die Sujiatun-Gräueltaten enthüllt haben, tritt nun ein weiterer Zeuge an die Öffentlichkeit, der sich als ehemaliger Militärarzt der Shenyang Militär-Zone in Shenyang, Provinz Liaoning, VR China, identifiziert. Die Neue Epoche hat lediglich Überschriften hinzugefügt. Die Neue Epoche möchte noch mehr Menschen dazu ermutigen, ihr Informationen über das KZ Sujiatun oder andere ähnliche Einrichtungen zukommen zu lassen, in denen Falun Gong-Praktizierende in Haft sind. Die Neue Epoche wird mit diesen Informationen diskret verfahren und die persönliche Sicherheit der Betroffenen wahren.]

„Ich bin ein ehemaliger Militärarzt in der Logistik-Abteilung der Armee in der Militärzone Shenyang. Aus Sicherheitsgründen kann ich zur Zeit meine Identität nicht preisgeben. Die Berichte, die außerhalb Chinas über das Konzentrationslager Sujiatun und die darin inhaftierten Falun Gong-Praktizierenden veröffentlicht werden, entsprechen der Wahrheit, es gibt lediglich in den Details einige Unterschiede. Das sogenannte unterirdische Konzentrationslager Sujiatun existiert wirklich. Organentnahmen sind dort Routine. Es ist dort auch üblich, dass die Toten und sogar Lebende verbrannt werden.“

 

Organentnahme an Lebenden

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Dr. Wenyi Wang / 25.04.06

“Ich habe dann die Gedanken, die in meinem Herzen waren, ausgesprochen.“

Dr. Wenyi Wang, eine Reporterin der Epoch Times, wurde am 20. April beim Besuch des chinesischen Präsidenten Hu Jintao bei seinem US Amtskollegen George Bush abgeführt und verhaftet. Sie hatte zuvor von der Pressetribüne laut gerufen: „KPC verheimlicht ihr Verbrechen Organe von Falun Gong Praktizierende bei lebendigem Leibe in Arbeitslagern zu entnehmen“, „Präsident Bush, lassen Sie ihn damit aufhören, Falun Gong zu verfolgen!“ und „Hu Jintao, Deine Tage sind gezählt“. Dr. Wang ist mittlerweile wieder auf freiem Fuß, ein Gerichtsverfahren ist für den 3. Mai angesetzt.

Es war eine persönliche Aktion von Dr. Wenyi Wang, von der sich die Epoch Times Gruppe distanzierte und eine Entschuldigung veröffentlichte. Allerdings wurde Dr. Wenyi Wang zum Teil bei darauf folgenden Interviews mit anderen Medien gehindert, darüber zu sprechen, warum sie wirklich die Zwischenrufe gemacht hat. Im Folgenden ihre Stellungnahme vom 23. April 2006:

 

Konzentrationslager und Organhandel in China aufgedeckt

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Dr. An Qingrui / 16.03.06

Eine der dunkelsten Ecken der Menschheit
Organhandel als Ressource und Devisenbringer

„Der Häftling stirbt bei der Exekution nicht, denn die Henker wissen ja schon vorher, von welchen Häftlingen die Organe bereits ans Krankenhaus verkauft wurden. Voraussetzung für brauchbare Organe ist, dass die angeschossenen Häftlinge noch am Leben sind, wenn sie in die Ambulanz zur Organentnahme geschleppt werden. Organe eines toten Körpers sterben zu schnell ab, wenn das Blut in den Adern stockt und sind dann nicht mehr zu gebrauchen, denn auch die Organentnahme kostet wertvolle Zeit“, so die Erklärung von Hong Yuan, einem Arzt, der früher in Shenyang in der Provinz Liaoning im Nordosten Chinas an einem Krankenhaus tätig war. Anfang März war er in Sydney Zuhörer bei einem Seminar über die Neun Kommentare über die Kommunistische Partei, die auch in der Neuen Epoche veröffentlicht sind. Nach dem Seminar erzählte er einem Journalisten:„Wenn ihre Körper geöffnet und die Organe entnommen werden, bluten die Körper noch. Normalerweise kommen die Familiemitglieder der erschossenen Häftlinge, um ihre Leichname entgegen zu nehmen. Doch wenn Organe entnommen wurden, wird nach der Verbrennung der Leichname den Familienangehörigen nur die Asche übergeben.“

 

BBC enthüllt Handel mit Organen hingerichteter Häftlinge

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Die Welt, Johnny Erling / 28.09.06

Eine Leber gibt es für 75.000 Euro, die Wartezeit beträgt nur drei Wochen: Die atemberaubende Recherche eines britischen Journalisten hat die Pekinger Zensurbehörden in Alarmstimmung versetzt.

Den Strick hat er schon um den Hals: ein chinesischer Drogendealer auf dem Weg zum Galgen

Peking - Die britische Fernsehgesellschaft BBC hat schwere Vorwürfe über Chinas schwunghafte Operationsgeschäfte mit Organen hingerichteter Häftlinge erhoben. Ihr in Peking stationierter Korrespondent Rupert Wingfield-Hayes enthüllte, wie einfach es ist, sich in Spezialkliniken eine „neue Leber“ zu besorgen, wenn man nur genug Geld bezahlt.

 

Organentnahme an lebenden Menschen in Sujiatun/China

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Epoch Times Deutschland / 21.03.06

Ehefrau eines Chirurgen enthüllt weitere Einzelheiten über die Organentnahme an lebenden Menschen in Sujiatun/China

„Es waren meistens Kinder oder ältere Menschen, denen die Augenhornhaut entnommen wurde.“

"Mein Ex-Mann machte Entnahmen von Augenhornhaut. Zu Anfang wusste er nicht, ob diese Menschen auf dem Operationstisch ihre Einwilligung dazu gegeben hatten. Wenn sie in den Operationssaal hineingeschoben wurden, waren sie schon in Narkose und ohne Bewusstsein – sie lebten. Am Anfang wusste mein Ex-Mann es nicht, aber nach einigen Operationen bemerkte er schon, dass diese Menschen noch lebten. Woher kamen so viele Menschen, die ihre Augenhornhaut spenden wollten? Mein Ex-Mann hat mir erzählt, dass die Person, die ihn diese Operationen durchführen ließ, ihm erklärte: „Du sitzt bereits mit im Boot. Einen Menschen zu töten ist Menschen töten, mehrere Menschen zu töten ist auch Menschen töten.“ Er sagte, er habe später erfahren, dass es Fälle gab, bei denen Menschen Organe direkt bei lebendigem Leib entnommen wurden. Wohin die verkauft wurden, wohin sie [die Leichname und Organe] transportiert wurden, danach habe er lieber nicht gefragt.“

 

Geraubte Herzen

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Die Welt / 31.03.07

In China wird trotz offiziellen Verbots illegaler Handel mit Organen von Gefangenen betrieben. Zwei Kanadier haben das dunkle Millionengeschäft aufgedeckt

Geraubte Herzen

Die Kanadier David Matas und David Kilgour sehen nicht aus wie zwei Männer, die einem Staat, noch dazu einem so mächtigen wie China, gefährlich werden könnten. Der hochgewachsene, schlanke Kilgour (64) lacht viel, seine stahlblauen Augen blitzen schelmisch. Matas (66), zierliche Statur, spricht dagegen ruhig und leise. Ernst blickt er durch seine goldumrandete Brille. Ein ungleiches Paar sind der frühere Staatssekretär im kanadischen Außenamt, Kilgour, und der renommierte Menschenrechtsanwalt Matas, deren Lebensweg sich in ihrer beider Heimatstadt Winnipeg kreuzte.


 
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