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Epoch Times Deutschland, Matthias Kehrein / 02.09.08
SCHLECHTE PRESSE ÜBER CHINA
Mit freien Meinungsäußerungen, selbst in Deutschland, haben die Kommunisten Chinas ein Problem: sie führen dazu, ihre Machtposition zu untergraben. Um von sich selbst abzulenken verunglimpft man daher lieber andere. |
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Petra Aldenrath, ARD-Hörfunkstudio Peking, Tagesschau / 25.08.08
Die dunklen Seiten jenseits des Feuerwerks
Zum Abschluss der Olympischen Spiele hat sich China selbst gefeiert und Lob geerntet. Doch Zusagen zur Presse- und Meinungsfreiheit wurden gebrochen. Journalisten berichteten von teils massiven Behinderungen, und keine einzige Demonstration wurde genehmigt. |
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Epoch Times Deutschland / 22.08.08
Reporter ohne Grenzen zieht Bilanz
An diese Unterdrückung wird man sich erinnern, wenn man an die Olympischen Spiele in Peking denkt |
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Frankfurter Rundshau, Felix Helbig / 21.08.08
Möglicherweise ist der friedliche Weg endlos und führt nirgendwo hin. Auf Störungen aber reagiert Chen Xialin unerwartet schroff, sie könne sich nicht konzentrieren, sagt sie, darunter leide die Übung. Die zierliche Chinesin im gelben Fleece-Pulli sitzt auf dem Bürgersteig, direkt am Bordstein, ihr Transparent hat sie mit Kordeln gespannt, zwischen Laterne und Straßenschild. Auf der anderen Straßenseite erhebt sich hinter Absperrgittern eine sechsstöckige Fassade: das chinesische Generalkonsulat. Chen Xialin geht den friedlichen Weg, störungsfrei, meditierend.
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Epoch Times Deutschland, Maria Zheng / 05.08.08
Rechtsanwalt GAO Zhisheng
Erstes Lebenszeichen des bekannten chinesischen Rechtsanwalts Gao Zhisheng seit fast einem Jahr. Einem Informanten zufolge soll Gao schwer gefoltert worden sein. |
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Frankfurter Allgemeine, F.A.Z, Sarah Ehrmann / 22.08.08
07. August 2008 Die zierliche Asiatin sitzt unbewegt, die Beine im Lotussitz überkreuzt. Aus einem Kassettenrekorder dringen meditative, fernöstliche Klänge. Doch Xiaolin Chen meditiert nicht nur, um ihren Geist zu sammeln, fast täglich im Abgasdunst der Mainzer Landstraße. „Chinesen, tretet aus der KP aus – eine neue Epoche wird die Menschenrechte zurückbringen“, steht auf zwei Stofffahnen. Auf der anderen Straßenseite liegt, abgeschirmt von einem Zaun und bewacht von Polizisten, das Chinesische Generalkonsulat. |
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Epoch Times Deutschland, Maria Zheng / 14.08.08
Pekings Falle für Demonstranten
Sonderprotestzonen auszuweisen, spiegele den Fortschritt der Rechtsstaatlichkeit Chinas und die Integration Chinas in die internationale Gemeinschaft wieder, loben die chinesischen Medien. Das Recht der Bürger steht allerdings nur auf dem Papier. Bisher werden alle Protest-Anträge ausnahmslos abgelehnt, die Antragsteller werden entweder nach Hause geschickt oder festgenommen; einige sind verschwunden.
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Renate Lilge-Stodieck / 12.07.08
EUTELSAT SCHALTET NTDTV FÜR CHINA AUS
Am 16. Juni erloschen in China Millionen von Fernsehbildern bei all denen, die NTDTV über Satellit empfangen können. Eutelsat, der Satellitenbetreiber mit Sitz in Paris behauptete, es handle sich um eine technische Störung.
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Renate Lilge-Stodieck / 01.08.08
„Es hat wirklich einen Inhalt“
Es blieb offen, ob GAO über Chinas Hoffnung schreibt, oder ob er selbst als Chinas Hoffnung gemeint ist, der er längst von vielen Chinesen wegen seiner großen moralischen Kraft als Chinas Hoffnungsträger angesehen wird. |
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Edward Stephen / 01.08.08
Beethovens Ode an die Freude und brutale Folter scheinen eine sonderbare Kombination zu sein. Als die „Himmelreichkapelle", eine von Falun Gong-Praktizierenden initiierte Militärkapelle im Americanstyle, durch Londons Straßen marschierte, war die Musik zwar erhebend - die Botschaft dahinter sicherlich nicht. |
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NTDTV / 06.07.08
Falun Gong findet mehr Resonanz beim chinesischen Volk als die kommunistische Ideologie, vor allem die marxistisch-kapitalistische
Menschenrechtsanwalt David Matas stellte im Juli 2006 in Ottawa gemeinsam mit dem ehemaligen kanadischen Parlamentsabgeordneten und Staatssekretär für Asien und den Pazifikraum, David Kilgour, die Ergebnisse ihres Untersuchungsberichts über den systematischen Organraub an lebenden Falun Gong-Praktizierenden durch die Kommunistische Partei Chinas vor. Inzwischen wurde 2007 ein zweiter Bericht mit neuem Material über den Organraub veröffentlicht und ein dritter ist zu erwarten. Die Berichte erregten internationales Aufsehen.
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Xin Fei / 01.07.08
In Zukunft will die Bank der Volksrepublik China ihre Geldpolitik daran orientieren, Preissteigerungen zu verhindern so zumindest die Ankündigungen aus Peking. Die jüngsten – offiziellen – Zahlen zeigen, dass der Preisindex für Konsumgüter im Vergleich zum Vorjahresniveau im April um 8,5 Prozent angestiegen. Die Inflation ist damit auf dem höchsten Stand seit zwölf Jahren.
Shang Dewen, Professor an der Fakultät für Wirtschaft der Universität Peking, sagt, das Regime habe bereits im vorigen Jahr versucht, das Thema Inflation zu verschleiern. Mittlerweile beträfen die Preissteigerungen auch andere Bereiche außer der Lebensmittelindustrie, sodass die Regierung um eine öffentlich Stellungnahme nicht herumgekommen sei. Shang konzentriert sich in seiner Forschung auf die Reform des politischen und wirtschaftlichen Systems Chinas. |
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Maria Zheng / 01.07.08
LEGT EUTELSAT NTDTV STILL?
Über den Satellitenbetreiber Eutelsat sendet der Fernsehsender NTDTV freie journalistische Inhalte nach China. Seit zwei Wochen ist das Signal unterbrochen. NTDTV vermutet chinesische Einflussnahme dahinter, Eutelsat kann sich nicht zufriedenstellend erklären. Technische Störung bei Eutelsat oder Handel mit dem chinesischen Regime? |
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Epoch Times Deutschland, EET, mk / 22.06.08
Unruhestifter der KP Chinas versuchen in Flushing Stimmung gegen Falun Gong zu machen.
New York/Flushing – Wie aus dem Nichts kommend, finden sich die Chinesen in Flushing zusammen, um gegen die angeblichen Feinde des Reichs der Mitte aufzubegehren. Was in der fernen Heimat aussehen sollte wie ein spontaner patriotischer Akt gegen Menschen, die das Sammeln von Spenden für die Erdbebenopfer verhindern wollten, war in Wirklichkeit organisiert von der Kommunistischen Partei und ausgeführt von Konsulatsmitarbeitern und aufgehetzten Auslandschinesen. Die Attacken wurden geführt gegen das Zentrum zum Austritt aus der Kommunistischen Partei („Quit CCP Center“), gegen Mitglieder der buddhistischen Glaubensgemeinschaft Falun Gong und gegen die Epoch Times.
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Monika Weiss / 18.06.08
700 Chinesen waren via Internet-Chat live dabei
„Die Zufahrtsstraßen zwischen den Katastrophengebieten waren entgegen staatlicher Angaben weitgehend passierbar“.
„Hubschraubereinsätze sind laut Werbung des Militärs bei jedem Wetter möglich, wurden aber hinaus gezögert“.
„Bekanntmachung von Vorhersagen hätte viel Unglück verhindern können, aber sie wurden unterdrückt“.
„Christen der Hauskirchen sammeln Spenden und wandern dafür in Haft. Die Spenden werden konfisziert, die Sammler werden bezichtigt,“illegale Geschäfte“ zu betreiben.“ |
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Epoch Times Deutschland / 12.06.08
Protest gegen chinesische Rowdies wird lauter
In New York mehren sich Stimmen gegen chinesische Randalierer vor dem Austrittscenter aus der KPCh
Der New Yorker Stadtteil Flushing ist weiterhin Schauplatz dramatischer Ereignisse. Seit zwei Wochen werden dort Falun Gong-Anhänger, die das Austrittscenter aus der Kommunistischen Partei Chinas auf der Main Street unterstützen, von aufgebrachten Chinesen verbal und teilweise physisch attackiert. Mit hoher Wahrscheinlichkeit werden zumindest die Rädelsführer vom chinesischen Generalkonsulat in New York bezahlt. Der Generalkonsul Peng Keyu bestätigte dies in einem aufgezeichneten Gespräch (die Epoch Times berichtete). |
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Epoch Times Deutschland / 05.06.08
Über die Hintergründe und Konsequenzen der jüngsten Übergriffe der vom chinesischen Konsulat angeheuerten Randalierer in New York sprach die Epoch Times mit dem Vizepräsident der Parlamentarischen Versammlung des Europarates Göran Lindblad.
Der folgende Text ist die Niederschrift eines Interviews mit dem schwedischen Politiker und Vizepräsident der Parlamentarischen Versammlung des Europarates Göran Lindblad. Er war seit 1997 Mitglied des schwedischen Parlaments, und steht im Ruf, eine Stimme gegen die repressiven Regime in der Welt zu sein. Er brachte die vom Europarat vor zwei Jahren verabschiedete Resolution 1481 ein, mit dem Titel: "Zur Notwendigkeit der internationalen Verurteilung von Verbrechen totalitärer kommunistischer Regime".
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Die Welt / 31.05.08
Pfusch, Lüge und falsche Architektenpläne haben in China während des Erdbebens hunderte Schulkinder das Leben gekostet. Das haben nun chinesische Journalisten enthüllt, nachdem sie nach den Ursachen der Baumängel an Schulen in dem Erdbebengebiet fahndeten. Sie fanden unglaubliche Dinge heraus.
Journalisten der Enthüllungszeitschrift „Nanfang Zhoumo“ („Südliches Wochenende“) entdeckten den Architekten Huang Chenggang erst am 26. Mai abends. Zwei Wochen waren vergangen, seitdem die nach den Plänen Huangs 1988 gebaute Fuxin-Nr.2-Grundschule, die zur Stadt Mianzhu im Epizentrum des Bebens gehört, zusammengebrochen war. In nur zehn Sekunden war die dreistöckige Schule eingestürzt und hatte 200 Schüler unter sich begraben. 127 starben. Die meisten waren Einzelkinder. |
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mz / 19.05. 08
Was die chinesischen Medien über das Erdbeben berichten sollen und was die chinesischen Blogger schreiben dürfen, entscheidet das Propagandaministerium der KPCh. Dieser Kommentar in einem Blog wurde kurz nach seiner Veröffentlichung gelöscht. |
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mk / 29.05.08
Der chinesische Generalkonsul in New York, Peng Keyu, gibt einem verdeckt arbeitenden Anrufer bereitwillig Informationen über die Randale-Aktionen gegen den "Quit CCP Center".
Seit dem 17. Mai kommt es immer wieder zu Attacken chinesischer Rowdys vor dem Austrittscenter aus der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) im New Yorker Stadtteil Flushing. Dass diese Aktionen von China gelenkt sind, bestätigt indirekt der chinesische Generalkonsul in New York, Peng Keyu in einem Telefonat am 21. Mai mit einem Mitarbeiter (M) der WOIPFG, der Weltorganisation zur Untersuchung der Verfolgung von Falun Gong in China. |
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Florian Godovits, Ram Srinivasan, Genevieve Long, ET USA und Deutschland / 28.05.08
CHINA ORGANISIERT RANDALE IN NEW YORK
Was in Flushing geschah
36 Millionen Chinesen haben bisher der chinesischen Kommunistischen Partei offiziell den Rücken gekehrt. In den letzten Tagen wurde das "Zentrum für Austritte aus der KPCh" im New Yorker Stadtteil Flushing Ziel chinesischer Randalierer, die vom chinesischen Generalkonsul Peng Keyu organisiert wurden.
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Epoch Times Deutschland, Alexander M. Hamrle / 27.05.08
Seit rund einer Woche löst die Polizei immer wieder gezielte Randale von Chinesen gegen das "Quit CCP Center " in New York auf. Dort können sich Chinesen von den drei Organen der kommunistischen Partei lossagen. In einem aufgezeichneten Telefonat bestätigte der chinesische Generalkonsul von New York, Peng Keyu, dass er die Störungen organisiert hat. |
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Qingrui Nilsson 14.05.08
Der chinesische Seismologe Geng Qingguo hat die Pekinger Regierung bereits im April auf das bevorstehende Erdbeben in Sichuan hingewiesen. Seine Vorhersage über konkrete Zeit, Ort und Grad dieses Erdbebens wurde, genauso wie seine Vorhersage über die Erdbeben in Tangshan vor 30 Jahren, völlig ignoriert. Die chinesische Bevölkerung richtet ihre Kritik auf die Regierungsverantwortlichen.
„Der Seismologe Geng Qingguo ist in tiefste Trauer geraten, sein Herz blutet“, schrieb der Geologe Li Shihui in seinem Blog in der Nacht am 12. Mai, dem ersten Tag des Bebens. |
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Mittelbayerische Zeintung / 11.05.08
Bundespräsident Horst Köhler wird, ebenso wie Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD), den Dalai Lama bei dessen Deutschlandbesuch kommende Woche nicht treffen. „Eine Begegnung mit dem Dalai Lama kommt aus terminlichen Gründen nicht zustande“, sagte Köhlers Sprecher Martin Kothé der „Bild am Sonntag“. |
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AP / 17.04.08
Frankfurt/Main – Bergsteigerlegende Reinhold Messner hat China für dessen Plan kritisiert, das Olympische Feuer auf den Mount Everest zu tragen. „Das ist eine Farce“, sagte er der „Frankfurter Rundschau“. Die Chinesen hätten längst bewiesen, dass sie den Berg besteigen könnten. Außerdem werde die Olympische Fackel auf dem mit 8.848 Meter höchsten Berg der Welt ohnehin verlöschen, glaubt Messner: „Es gibt zu wenig Sauerstoff und zu viel Wind“, sagte er. |
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AP / 09.05.08
München – Der Bergsteiger Reinhold Messner hat den Mount-Everest-Aufstieg mit dem Olympischen Feuer als chinesische Propaganda kritisiert. „Die Chinesen haben oft genug bewiesen, dass sie auf den Everest kommen“, sagte Messner im Bayerischen Rundfunk. „Das war Propaganda und keine bergsteigerische Aktion.“ Die weltweiten Proteste gegen den Fackellauf und Berichte darüber hätten aber gezeigt, dass die demokratische Welt funktioniere: „Der Fackellauf wurde zu einer Begeisterungs-Kundgebung für die Tibeter.“ Alle stünden in der Pflicht, sich für deren Kultur einzusetzen, betonte Messner. |
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rls/ AP/ Epoch Times Deutschland / 20.04.08
Nepal will antichinesische Proteste am Mount Everest verhindern
Nach Meldungen von Associated Press will Nepal zur Verhinderung von tibetischen Protesten während des Olympischen Fackellaufs am Mount Everest Sicherheitskräfte stationieren. Sie haben den Befehl, heißt es weiter, nötigenfalls zu schießen, wie der Sprecher des nepalesischen Innenministeriums am Sonntag sagte. 25 Soldaten und Polizisten hielten sich bereits in mehreren Lagern auf dem Berg auf, weitere Einsatzkräfte könnten folgen. Chinesische Bergsteiger wollen die Olympische Fackel Anfang Mai auf den Mount Everest tragen. Der Berg liegt an der Grenze von Nepal und China. Ministeriumssprecher Modraj Dotel sagte, sein Land könne keine Proteste gegen China zulassen. |
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Gu Qinger / 01.05.08
Am 03. April wurde Bürgerrechtsaktivist Hu Jia aufgrund seiner fünf auf einer chinesischsprachigen Internet-Seite in den USA veröffentlichten Artikeln zu dreieinhalb Jahren Haft verurteilt. Zwei Tage später versuchten die Pekinger Bürgerrechtler Wang Jianping und Qian Guoliang die Frau von Hu Jia in ihrer Wohnung in Peking zu besuchen. |
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Financial Times Deutschland / 24.04.08
Drei Menschenrechtsaktivisten ist die Einreise nach Hongkong verweigert worden. Sie wurden bei der Einreise am Flughafen fast sechs Stunden lang verhört und dann nach London zurückgeschickt. |
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Spiegel Online / 21.04.08
Just als sich Präsident Sarkozy um Entspannung im Verhältnis zu China bemüht, kommt aus seiner Hauptstadt ein neues, eindeutiges Signal an das Regime in Peking. Der Stadtrat von Paris hat den Dalai Lama zum Ehrenbürger ernannt - und den inhaftierten Bürgerrechtler Hu Jia gleich mit. |
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AP, Rod McGuirk / 23.04.08
Raffarin in Peking erwartet – Bergsteiger mit Banner am Mount Everest gestoppt
Canberra – Kurz nach ihrer Ankunft in Australien ist die olympische Flamme am Mittwoch an einen geheimen Ort gebracht worden. Die Behörden in der Hauptstadt Canberra bereiteten sich mit massiven Sicherheitsvorkehrungen auf den Fackellauf vor. In Erwartung antichinesischer Proteste wurde die Strecke für den Fackelzug Donnerstag um vier auf 16 Kilometer verkürzt, außerdem wurden meterhohe Metallgitter errichtet. |
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Tagesschau / 14.04.08
tagesschau.de im Visier chinesischer Nutzer
Im Kampf um die Meinungshoheit im Tibet-Konflikt hat China auch deutsche Medien entdeckt. Eine Umfrage von tagesschau.de zum olympischen Fackellauf löste auf chinesischen Webseiten eine großangelegte Manipulationskampagne aus. Die bereits vor Tagen beendete Abstimmung, ob der Fackellauf nach den anti-chinesischen Protesten abgebrochen werden sollte oder nicht, sorgt dank chinesischer Internet-Nutzer für immense Klickzahlen. |
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AFP / 17.04.08
Die Welt soll bei den Olympischen Spiele in Peking zu Gast sein, doch ausländische Hochschüler sind unerwünscht: China duldet während des sportlichen Weltereignisses keine Gaststudenten. Spätestens im August müssen sie das Land verlassen - aus Gründen der Sicherheit, heißt es.
Peking - Sie werden bald ihre Koffer packen müssen - ausländische Studenten sind in China während der olympischen Spiele in dem Land nicht willkommen. Sie müssen im Sommer das Land verlassen. |
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Die Tageszeitung, Thomas Heberer / 16.04.08
Hysterisches Verhalten des Westens
Die Haltung westlicher Medien vor Olympia zeigt: Veränderungen Chinas im Zuge der Reformpolitik seit den 70er Jahren sind in Vergessenheit geraten. 14 Thesen VON THOMAS HEBERER
THOMAS HEBERER, geb. 1947, ist einer der führenden deutschen Chinawissenschaftler. Er ist Professor für Politik Ostasiens an der Universität Duisburg-Essen und Mitglied des Vorstandes der unabhängigen Asienstiftung in Essen, die den Dialog mit asiatischen Zivilgesellschaften fördert. |
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Spiegel Online / 12.04.08
Der Dalai Lama bleibt für Deutschlands Politiker willkommener Gast - trotz aller Proteste aus Peking. Bundestagspräsident Lammert widersetzt sich nach Spiegel-Informationen dem Drängen Chinas, ein Treffen mit dem Friedensnobelpreisträger abzusagen. Auch Angela Merkel will den Tibeter wiedersehen. |
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AP / 11.04.08
China verstärkt Sicherheitsvorkehrungen für Fackellauf – IOC will sich nicht in Pekings Politik einmischen
Buenos Aires/Peking – Begleitet von friedlichen Protesten gegen die chinesische Tibet-Politik hat am Freitag der olympische Fackellauf durch die argentinische Hauptstadt Buenos Aires begonnen. Bürgermeister Mauricio Macri übergab sie an den ersten Läufer, den argentinischen Sportler Carlos Espinola. Hunderte Demonstranten bekundeten nach den heftigen antichinesischen Protesten bei früheren Stationen ihre Sympathie für das Gastgeberland der Olympischen Sommerspiele. |
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Epoch Times Deutschland, Juliana Barbassa, AP / rls / 10.04.08
Versteckspiel mit Demonstranten – Massives Sicherheitsaufgebot – Abschlussfeier abgesagt
Weitgehend abgeschottet vom Großteil der Zuschauer und tausenden Demonstranten ist der olympischen Fackellauf in San Francisco am Mittwoch ohne massive Störaktionen über die Bühne gegangen. Um eine Unterbrechung des Laufes wie zuvor in Paris zu verhindern, hatten die Behörden den Lauf praktisch um die Hälfte verkürzt und die Route kurzfristig geändert. Die Flamme wurde schließlich am Flughafen an Bord einer bereitstehenden Maschine gebracht, nachdem die Abschlussfeier abgesagt worden war.
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AP, Anita Chang / 09.03.08
Spezialeinheiten der chinesischen Militärpolizei beschützen olympische Fackel – Entrüstung bei Athleten
Peking – Die olympische Fackel wird auf ihrem von Protesten gesäumten Weg von Chinesen in blauen Trainingsanzügen beschützt. Die von Peking nur als „Fackelbegleiter“ bezeichneten Männer sind Mitglieder von Eliteeinheiten der chinesischen Militärpolizei. Die Spezialeinheit von 30 Mann soll die Fackel rund um die Welt vor aufdringlichen Protesten beschützen. Ihr rabiates Vorgehen in London und Paris hat nun viele Fragen zum Einsatz der Blaumänner aufgeworfen. |
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Epoch Times Deutschland, Kommentar von Gordon Thomas/G2 Bulletin / 08.04.08
Peking verrät den Iran, um sich beim Westen gut zu stellen.
Immer verzweifelter ist das Bemühen Chinas, die Bedenken wegen der wachsenden Probleme zu zerstreuen. Nun hat China zu diesem Zweck einen seiner engsten Verbündeten, den Iran, verraten. Zumindest laut dem britischen Geheimdienst M I6. |
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AP / 29.03.08
Aufruf zu weltweiten Tibet-Demonstrationen – Appell an Wirtschaft
Berlin – EU-Außenkommissarin Benita Ferrero-Waldner hat China mit einem Boykott der Olympischen Spiele gedroht: „Wir sollten uns genau anschauen, wie sich Peking in den nächsten Wochen verhält und dann über Boykottmaßnahmen entscheiden“, sagte Ferrero-Waldner der „Bild am Sonntag“. |
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AP / 29.03.08
Hannover – Die Generalsekretärin von Amnesty International Deutschland, Barbara Lochbihler, fordert nach den Unruhen in Tibet eine unabhängige Untersuchung der Vereinten Nationen in dem Land. Sie sagte der hannoverschen „Neuen Presse“: „Wenn es die Führung in Peking mit Offenheit ernst meint und nichts zu verbergen hat, sollte sie eine unabhängige Untersuchung durch die Vereinten Nationen erlauben.“ Lochbihler befürchtet, „dass die Festgenommenen unter extremen Haftbedingungen zu leiden haben“. Völlig unklar sei, ob sie Zugang zu medizinischer Versorgung oder zu Rechtsanwälten hätten.
Einen Boykott der Olympia-Eröffnungsfeier sieht die Menschenrechtlerin skeptisch. „Die Olympischen Spiele sollten zum Anlass genommen werden, strukturelle Veränderungen zu erreichen“, sagte die Generalsekretärin. Regierungen, Sportverbände und Sponsoren seien gefordert, im direkten Gespräch mit den chinesischen Verantwortlichen konkrete Fortschritte einzufordern. Lochbihler forderte: „Die Presse muss sich frei im Land bewegen dürfen, die Internetzensur beendet werden.“ Um dies zu erreichen, seien Öffentlichkeit und Druck erforderlich. |
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Epoch Times Deutschland, Gordon Thomas / 26.03.08
Britischer Geheimdienst deckt medizinische Experimente auf. – Zielgruppe für Dopingmittel: ausländische Athleten.
LONDON. Der britische Auslandsgeheimdienst MI6 hat herausgefunden, dass chinesische Gefangene in Arbeitslagern für Experimente mit leistungssteigernden Medikamenten missbraucht wurden, die im olympischen Sport verboten sind. Zur Zielgruppe für das Dopingmittel gehören britische, US-amerikanische sowie ausländische Athleten, die zur Einnahme verleitet werden könnten um eine der begehrten Medaillen zu gewinnen. Im Falle einer Überführung, würde dies ihren Ausschluss von den Spielen in Peking zur Folge haben. |
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Testticker / 26.03.08
Die chinesische Regierung hat beschlossen verstärkt gegen Online-Kartendienste vorzugehen und diese zu sperren. Erlaubt sind zukünftig nur noch staatlich kontrollierte Versionen. |
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Testticker / 17.03.08
Damit die chinesische Bevölkerung sich kein Bild von den Protesten in Tibet und vom Vorgehen der Sicherheitskräfte machen kann, haben die Behörden das Videoportal YouTube gesperrt. |
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Deutschlandfunk / 25.03.2008
Grünen-Politikerin Kerstin Müller gegen Teilnahme an Eröffnung der Olympischen Spiele
Moderation: Gerd Breker
Die außenpolitische Sprecherin der grünen Bundestagsfraktion, Kerstin Müller, hat die Reaktionen der Sportfunktionäre auf die Situation in Tibet als "hilflos" bezeichnet. Im Moment werde in China die olympische Idee "in einem Blutbad ertränkt". Wenn sich Peking nicht verhandlungsbereit mit den Tibetern zeige, dürfe auch ein Boykott nicht ausgeschlossen werden, sagte die Grünen-Politikerin.
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Financial Times Deutschland, Matthias Oden (Hamburg) / 18.03.08
Mehr schlecht als Recht: China hat sich im Vorfeld der Olympischen Spiele verpflichtet, die Menschenrechte mehr zu respektieren. Die blutigen Aufstände in Tibet werfen jedoch ein düsteres Schlaglicht auf die Lage im Reich der Mitte. Ein Überblick über die Menschenrechtsverletzungen der Volksrepublik.
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Epoch Times Deutschland, Steffen Munter und Maria Zheng / 23.03.08
Augenzeugin berichtet von chinesischem Polizisten, der als Tibeter verkleidet war
„Vor fünf Tagen hörte ich, dass Tibeter gesagt hätten, sie hätten Mönche gesehen, die Besitztümer zertrümmerten. Aber als sie diese auf Tibetisch ansprachen, stellte sich heraus, dass sie überhaupt kein Tibetisch sprachen.“ Um die protestierende Menge zum Widerstand aufzustacheln, so wird aus exiltibetischen Kreisen am 20. März berichtet, hätten chinesische Polizisten in Mönchsroben friedliche Demonstranten aufgestachelt, Polizeifahrzeuge in Brand zu setzen. „Das ist natürlich schwer zu beweisen, aber ich glaube nicht, dass es ein Gerücht ist, berichten die Tibeter weiter, die bisher noch hin und wieder Handy-Kontakt in die Heimat erhalten konnten." |
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Kölner Stadt-Anzeiger, Harald Maass / 17.03.08
Peking - Die E-Mail ist nur wenige Sätze lang. „Die Situation ist schrecklich. Überall gibt es Tote, überall wird gekämpft. Wir haben Informationen, dass am Dienstag die Sicherheitskräfte zuschlagen werden.“ Der Absender ist ein tibetischer Bekannter in Lhasa, den wir Tsering nennen wollen. Seinen wirklichen Namen kann er nicht sagen. Wer jetzt als Tibeter mit auslä | |